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Brandenburg/Havel Brandenburgs Babajaga tritt ab: Silvia Knetsch ist nicht mehr die erste Hexe der Havelstadt
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Babajaga von Brandenburg tritt ab: Silvia Knetsch ist nicht mehr die erste Hexe der Havelstadt

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13:18 29.04.2021
Silvia Knetsch als Hexe Babajaga am 30. April 2018 beim Hexenfest im Slawendorf.
Silvia Knetsch als Hexe Babajaga am 30. April 2018 beim Hexenfest im Slawendorf. Quelle: Heiko Hesse
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Brandenburgs dienstälteste Hexe tritt ab: Silvia Knetsch ist nicht mehr Babajaga, die unzähligen Kindern und deren Eltern beim großen Hexenfest im Slawendorf Spaß macht. Und schlagfertig durch das Programm führt. Am Donnerstag hat sich die 62-Jährige still und leise bei ihren Hexenfest-Mitspielern verabschiedet.

Eigentlich sollte am Freitag, 30. April, wieder das Hexenfest steigen. „Dort wollte ich mich vor allen Leuten verschieden“, sagt Silvia Knetsch. Doch aufgrund der Pandemie fällt das beliebte Fest aus – wie bereits 2020. „Bei dieser Gelegenheit wollte ich auch die neue Hexe vorstellen.“ Zuletzt hatten hunderte Kinder und Erwachsene am letzten Apriltag 2019 ausgelassen gefeiert.

Für Silvia Knetsch bringt dieses Jahr einen besonderen Einschnitt. Im August geht die Leiterin des städtischen Freizeitzentrums Kis in der Magdeburger Landstraße in den Ruhestand. „Damit endet auch mein Einsatz als Babajaga.“

Schon beim Fest im Paulikloster dabei

Seit 2002 ist Knetsch bei diesem Fest dabei, das die Verbände und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit gestalten. Einst in der Ruine des Pauliklosters und auf dem Marienberg ist das Hexenfest nun im Slawendorf zu Hause. „Dort sind die Arbeitsbedingungen für uns auch die besten“, sagt Babajaga.

„Die Hexenfeste werden mir immer in guter Erinnerung bleiben, und daran seid Ihr nicht unbeteiligt“, ruft sie ihren Mitstreitern zu. „Mit Euch gab es immer viel zu lachen.“ Gern denke sie auch die Freude in den Augen der Kinder zurück, für die das Fest organisiert wird. „Und an die Eltern, die sich dabei eingebracht haben.“

Die neue Hexe ist schon eingekleidet

Den großen Abschied soll es zwar nicht geben, wohl aber eine ordentliche Übergabe. „Die neue Hexe gibt es schon, sie ist auch schon eingekleidet.“ Und wer ist sie? „Victoria Kerber, meine Stellvertreterin im Freizeitzentrum“, verrät Silvia Knetsch. Am 30. April 2022 will sie beim Hexenfest ihre Nachfolgerin dem jungen Publikum vorstellen.

Lesen Sie hier: Kunterbuntes Hexenfest 2017 im Slawendorf

Von Heiko Hesse