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Brandenburg/Havel Brandenburg an der Havel ist für Berlin-Pendler die Nummer 1
Lokales Brandenburg/Havel Brandenburg an der Havel ist für Berlin-Pendler die Nummer 1
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15:30 02.01.2019
Tausende Menschen pendeln täglich zwischen Brandenburg an der Havel und der Bundeshauptstadt Berlin. Quelle: Jürgen Lauterbach
Brandenburg/H

Tausende tägliche Pendler können nicht irren: Brandenburg an der Havel ist eine Top-Pendlerstadt für Menschen mit einem Arbeitsplatz in der Bundeshauptstadt Berlin. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungs- und Beratungsinstitut F + B für Wohnen, Immobilien und Umwelt, das die Peripherien von 25 Großstädten untersucht hat. Die Ergebnisse hat das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ am Mittwoch auf seiner Internetseite veröffentlicht.

Die Forscher untersuchten Pendlerstrecken, Zeit- und Kostenaufwand für den Arbeitsweg sowie Erwerbskosten für Wohnraum. Brandenburg an der Havel bekommt vier von fünf möglichen Sternen, Frankfurt (Oder) drei Sterne, Potsdam vier, Falkensee vier und Teltow vier. Keine der 16 untersuchten Städte kam auf volle Punktzahl.

So zahlt man beispielsweise beim Erwerb einer 75-Quadratmeter-Eigentumswohnung nur gut 58 Prozent des Berliner Preises, bei der Miete sind es sogar nur knapp 44 Prozent. Von Brandenburg an der Havel bis zum Berliner Hauptbahnhof sind es 87 Kilometer. Mit dem Auto benötigt ,man für die Strecke inklusiver durchschnittlicher Stauzeit 78 Minuten, die Autokosten summieren sich im Jahr auf 1218 Euro.

Abgezogen sind da schon die 30 Cent je Kilometer, die man steuerlich anrechnen darf. Mit dem Öffentlichen Personennahverkehr braucht man von Hauptbahnhof bis Hauptbahnhof durchschnittlich 51,6 Minuten – die üblichen durchschnittlichen Verspätungen sind eingerechnet.

Der Havelstadt wird also von den Forschern positiv angerechnet, dass die Wohnkosten vergleichsweise günstig sind und die Verkehrsanbindung sehr gut ist. In ganz Deutschland pendeln mehr als 18 Millionen Menschen, die mittlere Pendlerdistanz hat sich seit dem Jahr 2000 um 21 Prozent erhöht. Die hiesige Kommunalpolitik drängt darauf, die Taktfrequenz auf der hoch ausgelasteten Regionalbahnstrecke 1 vor Ende 2022 zu erhöhen.

Aber mehr als ein paar Verstärkerzüge in der Rush hour hat die Deutsche Bahn derzeit nicht anzubieten. In der Stadt soll verstärkt guter und mittelpreisiger Wohnraum angeboten werden. Auch hier besteht Handlungsbedarf, weil innerhalb des Stadtrings solche Angebote mittlerweile rar geworden sind.

„Die Datenauswertung kann als Entscheidungshilfe für Umziehende dienen und die Wahl des Wohnortes erleichtern", sagt Manfred Neuhöfer von F+B gegenüber dem „Spiegel“.

Von André Wirsing

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