Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Bestnote in der Berufsschule: Sönke Woith schließt mit 1,0 ab
Lokales Brandenburg/Havel Bestnote in der Berufsschule: Sönke Woith schließt mit 1,0 ab
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:06 25.12.2019
Der 22-jährige Sönke Woith hat die Berufsschule mit Bestnote absolviert. Quelle: Antje Preuschoff
Brandenburg/H

Mit Bestnote in den Berufsalltag: Sönke Woith, angehender Zimmerer, hat kürzlich seine Zeit im Oberstufenzentrum „Gebrüder Reichstein“ mit 1,0 abgeschlossen. „Mit 1,0 den Bildungsgang der Berufsschule zu verlassen, ist eine tolle Leistung und eine Leistung, die noch nicht viele Auszubildende schafften“, kommentierte Schulleiter Mario Dudek das bei der Zeugnisübergabe.

Sönke Woith gibt zu, dass er für die Tests in der Schulzeit nicht übermäßig habe lernen müssen. „Ich glaube, das liegt daran, dass ich den Stoff schon während des Unterrichts echt aufmerksam verfolgt habe“, meint er.

Weg vom sturen Lernen

Der 22-Jährige gehört zu den älteren Auszubildenden des Jahrgangs. Er hat zunächst Abitur gemacht, solide mit der Note 2,7. Weil er dann nicht genau wusste, wie es weitergehen soll, entschied er sich für ein Praktikum bei der Firma Tuffner Holzbau aus Stahnsdorf. „Es machte Spaß, die Kollegen waren sehr nett“, stellte Woith fest. Also entschied er sich, dort die Ausbildung zum Zimmerer aufzunehmen.

Die Entscheidung für die Ausbildung statt eines Studiums findet der Zwei-Meter-Hüne nach wie vor richtig: „Es lohnt sich, weil man neue Herausforderungen hat und weg kommt vom sturen Lernen.“ Und: „Man steht morgens auf und macht was und hat ein optisches Feedback von dem, was man geleistet hat“, findet Woith.

Holz ist ein schöner Werkstoff

In der Berufsschule hat er auch Grundlagen anderer Handwerksberufe kennen gelernt, etwa rund um Stahlbetonbau oder Maurerarbeiten. Die Zimmerei, so hat Woith für sich entschieden, gefällt ihm da wesentlich besser. „Holz ist ein so schöner, weicher Werkstoff“, meint der Auszubildende. Und das Arbeiten mit Holz erzeuge auch weit weniger Dreck. „Am Ende des Tages klopfst du dich zweimal ab und dann war es das“, sagt der 22-Jährige.

Dank des Berufsschulergebnisses konnte Sönke Woith seine Ausbildungszeit um ein halbes Jahr verkürzen. Deswegen hat er in der vergangenen Woche die theoretische Abschlussprüfung bei der Handwerkskammer absolviert. „Es ist gut gelaufen. Bestanden habe ich auf jeden Fall“, schätzt der junge Mann. Die endgültige Note sei dann was fürs Ego, meint er schmunzelnd.

Erst einmal die Welt sehen

Das Ergebnis erfährt Woith erst am 28. Januar 2020, wenn er die praktische Prüfung machen muss. Wenn er die besteht, so weiß er, wird der Betrieb ihn erst einmal als Geselle übernehmen. Allerdings, das ist es auch schon geklärt, nur für ein halbes Jahr. Denn ab Ende August, spätestens Anfang September möchte Woith reisen.

Zunächst soll es nach Australien gehen, dort möchte der junge Mann ebenfalls noch ein wenig arbeiten. Anschließend will er über den Kontinent touren und auch Neuseeland besichtigen. Für den 22-Jährigen Traumziele, denn sein großes Hobby ist Windsurfen. Aktuell betreibt er es auf dem Wannsee.

Wenn es passt, ist nach Australien noch Kanada dran, meint Woith. Vielleicht, um sich dort den Blockhüttenbau anzuschauen. Was der angehende Zimmermann nach seinem Auslandsaufenthalt machen wird, weiß er noch nicht. Entweder setzt er die Meisterausbildung oben drauf oder studiert doch noch, sagt Woith.

Von Antje Preuschoff

Die MAZ-Sterntaler-Spenden erfüllen Familie Marian Wünsche. Mutter Anja und Vater Roberto atmen auf, weil der Grabstein für ihre verstorbene Tochter Casey bezahlt ist. Eltern und Kinder erleben, wie Träume wahr werden und haben neue Hoffnung.

25.12.2019

Die MAZ-Sterntaler-Bescherung erfüllt den Kindern der Familie Manla ihren größten Wunsch. Erstmals fahren sie mit einem BMX-Rad durch den Stadtteil Hohenstücken und denken nicht an ihr tragisches Bootsunglück.

24.12.2019
Brandenburg/Havel MAZ-Sterntaler-Familie aus Michelsdorf - Riesenfreude bei Eliyas und Alexander

MAZ-Sterntaler-Familie in Michelsdorf kann dank der großen Hilfe der MAZ-Leser alle Sorgen um ihren kleinen kranken Sohn Eliyas an Weihnachten vergessen. Auch Alexander (12) ist ganz aus dem Häuschen.

24.12.2019