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Brandenburg/Havel Neue Leiterin der Medizinischen Schule
Lokales Brandenburg/Havel Neue Leiterin der Medizinischen Schule
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14:58 02.01.2019
Bianca Düring leitet seit diesem Jahr die Medizinische Schule des städtischen Klinikums. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Vor zwanzig Jahren hat Bianca Düring den Beruf der Kinderkrankenschwester an der Medizinischen Schule Brandenburg/Havel gelernt.

Seit Jahresbeginn leitet die 39 Jahre alte Brandenburgerin die Schule, an der Frauen und Männer in der Krankenpflege, Kinderkrankenpflege, Physiotherapie und Altenpflege ausgebildet werden. Sie tritt die Nachfolge von Helmut Schliesing an, der zum Jahresende in den Ruhestand getreten ist.

Es ist nicht so, dass Bianca Düring schon immer die Leiterin ihrer ehemaligen Schule werden wollte. Vielmehr ist sie über eine längere Zeit in die Position hinein gewachsen, für die das städtische Klinikum sie unter mehreren Bewerbungen ausgewählt hat.

Parallel Medizinpädagogik studiert

Nach dem Abitur am OSZ Alfred Flakowski und ihrer Berufsausbildung arbeitete Bianca Düring zunächst auf der Kinderkrankenstation. „Die Ausbildung lag mir schon frühzeitig am Herzen“, erzählt die Frau, die in Kirchmöser aufgewachsen ist und mit ihren beiden Töchtern weiter dort lebt.

In der Kinderklinik wurde die Krankenschwester zunächst Praxisanleiterin und studierte parallel Medizinpädagogik. Im Jahr 2005 wechselte sie komplett von der Krankenhausstation an die Medizinische Schule, übernahm dort vor gut zwei Jahren die Fachbereichsleitung Krankenpflege.

Die Aufgabe der Schulchefin und ihrer rund zwanzig Lehrerkollegen ist durchaus dankbar. Die jungen Leute, die sie ausbilden, finden nach bestandener Prüfung garantiert einen Job. Kranken- und Altenpfleger sind auf den Arbeitsmarkt ebenso gesucht wie Physiotherapeuten.

Erneut eine Aprilklasse

Wegen der hohen Nachfrage hatte die Medizinische Schule des städtischen Klinikums im vergangenen Jahr erstmals im April eine Zusatzklasse mit 25 Schülern eingerichtet. „2019 möchten wir erneut auch eine Aprilklasse einrichten“, berichtet die Schulleiterin.

Bianca Düring verhehlt nicht, dass der Beruf anspruchsvoll und auch anstrengend ist. Wer ihn anstrebt, sollte nicht nur sozial kompetent, verantwortungsbewusst und interessiert an den Patienten sein, sondern auch vor körperlich fordernder Tätigkeit und Schichtarbeit nicht zurückschrecken.

Das erste Halbjahr der Ausbildung ist für beide Seiten eine Probezeit. So gelingt es, dass etwa zwei Drittel der Azubis bis zum Abschluss durchhalten.

Zunehmend auch Männerberuf

Der Trend im Beruf geht zu Männern, sagt Bianca Düring. Denn von den 42 jungen Leuten, die die Krankenpflegeausbildung im vergangenen Jahr begonnen haben, sind immerhin 13 Männern.

Bei den Altenpflegern stellen Männer elf der 29 Azubis, in der Physiotherapie mit 25 Plätzen haben die 13 Männer sogar die knappe Mehrheit. Lediglich in der Kinderkrankenpflegeklasse verliert sich unter den 20 Azubis nur ein einziger Mann.

Bianca Düring steht gleich vor einer Herausforderung. Das neue Pflegeberufsgesetz fordert ab 2020 die „generalistische Pflege“.

Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege sind in einem Ausbildungsberuf zusammengefasst. Die neue Schulleiterin möchte sicherstellen, dass wichtige Ausbildungsgegenstände auch dann nicht verloren gehen.

Von Jürgen Lauterbach

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