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Brandenburg/Havel Fahrraddemo „Kidical Mass“ für mehr Sicherheit auf Brandenburgs Straßen
Lokales Brandenburg/Havel

Brandenburg Havel: Fahrraddemo Kidical Mass für mehr Verkehrsicherheit

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12:58 30.09.2021
Im vergangenen Jahr war die Raddemo Kidical Mass mit 130 Teilnehmern bereits in Brandenburg an der Havel unterwegs.
Im vergangenen Jahr war die Raddemo Kidical Mass mit 130 Teilnehmern bereits in Brandenburg an der Havel unterwegs. Quelle: Rüdiger Böhme/Archiv
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Brandenburg/H

Die VCD-Kreisgruppe Brandenburg an der Havel lädt zusammen mit dem ADFC ein, mit einer großen Runde durch die Stadt einerseits ein deutliches Zeichen für eine kinderfreundliche Verkehrspolitik zu setzen und andererseits vielen Kindern die Freude zu bereiten, einmal in Ruhe und sorgenfrei in der Stadt unterwegs sein zu können.

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Unter dem Motto „Platz da für die nächste Generation“ vertritt ein bundesweites Aktionsbündnis die Vision, dass sich alle Kinder und Jugendlichen sicher und selbstständig mit dem Fahrrad bewegen können. Während das bundesweite Aktionsbündnis schon am 18. und 19. September in über 130 Orten unterwegs war, fahren die Brandenburger Radler am Samstag, 2. Oktober, durch die Stadt, um die Demo mit dem Erlebniswochenende auf dem Altstädtischen Markt zu verbinden.

Die Kundgebung beginnt um 15 Uhr auf dem Altstädtischen Markt, die circa einstündige Route startet um 15.15 Uhr von dort, ist auch für die Kleinsten geeignet und wird durch die Polizei begleitet. Die Route endet wieder auf dem Altstädtischen Markt. Alle sind willkommen, auch Erwachsene ohne Kinder.

Brandenburger Radfahrer für mehr Verkehrssicherheit

Mit der Demo soll auf die Probleme für die großen und kleinen Radfahrer in Brandenburg an der Havel hingewiesen werden. Die Organisatoren haben dabei unter anderem die Gefährdung der Kinder auf dem Weg zur Schule oder zum Hort im Blick, sowie die zahlreichen zugeparkten Straßen, die vor allem Kindern die Sicht auf die Fahrbahn nehmen.

Noch einmal in den Fokus gerückt wird auch die Sturzgefahr für Radfahrer durch die Straßenbahnschienen. „Abhilfe würde hier die Veloschiene schaffen, welche vorerst leider keine Umsetzung erfährt“, bedauern die Organisatoren in ihrer Pressemitteilung und haben weitere Kritikpunkte ausgemacht, die sie an die Stadtverwaltung richten: „Auch holprige Radwege und grobes Kopfsteinpflaster führen zu Sturzgefahr. Auf längst beschlossene Sanierungen, wie zum Beispiel die Nordseite des Grillendamms müssen wir jahrelang warten, auch bei der Entschärfung von Unfallschwerpunkten in der historischen Innenstadt geht es nicht oder nur im Schneckentempo voran.“

Von MAZ