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Brandenburg/Havel Brandenburg/Havel: Sonderprogramm für Sportstätten wird fortgesetzt
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Brandenburg/Havel: Sonderprogramm für Sportstätten wird fortgesetzt

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12:24 17.02.2021
Das Bootshaus des Ruder-Club-Havel Brandenburg in der Hammerstraße profitierte vom Sonderprogramm.
Das Bootshaus des Ruder-Club-Havel Brandenburg in der Hammerstraße profitierte vom Sonderprogramm. Quelle: Privat
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Das bestehende 100.000 Euro-Sonderprogramm zum Erhalt städtischer Sportanlagen wird fortgeführt. Das teilt jetzt die SPD-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung (SVV) in Brandenburg an der Havel mit. Vor allem eine Veränderung in den Planungen der Stadt stößt auf ein positives Echo.

Bisher stellte die SPD in jedem Jahr einen neuen Antrag für die weitere Umsetzung des Sonderprogramms in der Haushaltsdebatte der SVV zur Diskussion. Aktuell kann das entfallen. „Nach Prüfung der städtischen Haushaltsvorlage, waren wir verblüfft und erfreut zugleich: Erstmals hatte der Kämmerer die erforderlichen 100.000 Euro für die Sportvereine von sich aus in die Planung aufgenommen“, heißt es von der SPD-Fraktion.

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Britta Kornmesser, die SPD-Fraktionsvorsitzende in der SVV dazu weiter: „Es ist gut, wenn sinnvolle Dinge zur Gewohnheit werden. Weiter so! Der Sport in unserer Stadt profitiert davon.“ Die Sportvereine der Stadt können, nach Beschluss des städtischen Haushalts, der noch im Februar ansteht, ihre Vorhaben zur Instandsetzung planen und – wie gehabt – über den Stadtsport Förderungen beantragen.

Aus den Sportvereinen der Stadt kam der Anstoß zur Entwicklung des Sonderprogramms. „Um die Mitte der 2010er Jahre traten Trainer, Funktionäre und Geschäftsführer von Sportvereinen unserer Stadt an die SPD-Fraktion heran. Sie schilderten, dass sie die Instandhaltung städtischer Sportstätte, die ihnen zur Nutzung überlassen wurden, trotz ehrenamtlichen Einsatzes, trotz Erhöhung der Mitgliedsbeiträge und vielem mehr, nicht mehr allein stemmen konnten“, heißt es von der SPD-Fraktion zur Ausgangssituation.

Investitionen ermöglicht

Grundlegende Sanierungen von Sanitär- oder Steganlagen, Sportfeldern, Dächern, Hallen, Zufahrten könnten von den Vereinen nicht mehr finanziert werden. Sie baten um Unterstützung durch die Stadt, der die Immobilen gehören.Gemeinsam mit dem Stadtsport entwickelten die Stadtpolitiker das 100.000-Euro-Sonderprogramm zum Erhalt städtischer Sportstätten, das zahlreiche Investitionen in vielen Vereinen ermöglichte.

Von MAZ