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Brandenburg/Havel 100 Jahre Bauchschmerzenbrücke in Brandenburg an der Havel: Fotos und Erinnerungen gesucht
Lokales Brandenburg/Havel

Brandenburg an der Havel: Bauchschmerzenbrücke wird 100 Jahre alt

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08:03 23.12.2021
Im hohen Bogen über Pumpergraben hinweg, hoffentlich ohne Bauchschmerzen.
Im hohen Bogen über Pumpergraben hinweg, hoffentlich ohne Bauchschmerzen. Quelle: Heiko Hesse
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Brandenburg/H

Bald wird die krummste Brücke der Stadt rund: die Bauchschmerzenbrücke begeht ihren 100. Geburtstag. Am 8. Januar 1922 ist das Bauwerk über den Pumpergraben freigegeben worden. Anlass für die MAZ, mit ihren Leserinnen und Lesern in Erinnerungen zu kramen.

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Eigentlich heißt sie „Gottfried-Krüger-Brücke“. Der Namensträger des Bauwerkes mit dem markanten weißen Geländer war der Eigentümer der Elisabethhütte. Krüger, er wohnte schräg gegenüber am anderen Havelufer, hatte 1921 den Brückenbau gesponsort.

Doch schon kurz nach der Eröffnung machte sich der Brandenburger Volksmund über den ordentlichen Buckel der Brücke lustig und klebte ihr den Namen „Bauchschmerzenbrücke“ ans Geländer. Dabei hatte der mächtige Bogen einen triftigen Grund.

Unterhalb des Wehres in der Grabenstraße lag die Mostrichmühle, die von der Havel aus beliefert werden musste. Kähne mussten unter der Brücke hindurch kommen. Die Mostrichmühle ist schon lange Geschichte, die Kähne auch. Der Buckel ist geblieben.

Die Gottfried-Krüger-Brücke, im Volksmund Bauchschmerzenbrücke genannt, überquert seit 1922 im Verlauf des Promenadenweges entlang des Heinrich-Heine-Ufers den Pumpergraben unmittelbar an seiner Mündung in die Havel. Quelle: Heiko Hesse

Die Brandenburger haben mit dieser Brücke viel erlebt. Mit diesen Erlebnissen möchte die MAZ der Bauchschmerzenbrücke zum Geburtstag gratulieren. Bitte schicken Sie uns Ihre Erinnerungen und Fotos. Unter den Einsendern verlosen wir als Dankeschön drei Bücher zur Stadtgeschichte, die vor kurzem erschienen sind.

Die Post geht an die MAZ-Lokalredaktion Brandenburg, Krakauer Straße 3, 14776 Brandenburg an der Havel oder per Mail an brandenburg-stadt@maz-online.de.

Von Heiko Hesse