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Brandenburg/Havel Pegida wehrt sich gegen Republikaner
Lokales Brandenburg/Havel Pegida wehrt sich gegen Republikaner
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18:44 19.01.2015
So könnte es am 26. Januar auch in Brandenburg an der Havel aussehen. Quelle: dpa
Brandenburg an der Havel

Die Vorsitzende Kathrin Oertel, die am Sonntag in der Fernseh-Talkrunde von Günther Jauch aufgetreten ist, verbreitete am Wochenende eine Mitteilung mit dem folgenden Wortlaut: „Pegida ist und bleibt ein Dresdner Original. Wir werden gegen jeden Trittbrettfahrer vorgehen, der uns und unser 19-Punkte-Programm instrumentalisiert, beispielsweise die NPD oder die Republikaner in Brandenburg.“

Eine Unterlassungsklage habe sie gegen den ehemaligen NPD-Mann Mirko Schmidt angestrengt, weil der behauptet habe, Sprecher der Pegida Meißen zu sein. „Das ist falsch“, schreibt Oertel. Welche Schritte sie gegen die beiden Republikaner einleitet, die am 26. Januar als „Bramm-Pegida“ auf dem Neustädtischen Markt aufmarschieren wollen, teilte Kathrin Oertel nicht mit.

Für den Brandenburger Sozialdemokraten Sebastian Möckel wird durch Oertels Distanzierung von den Republikanern aber deutlich genug, „ dass das am 26. Januar keine Wutbürger-Demo ist, sondern eine Neonaziveranstaltung die im Bürgermantel daherkommt“. Möckel: „ Wer da trotzdem hingeht, weiß, mit wem er sich einlässt.“ Ähnlich äußerte sich in diesen Tagen auch der Brandenburger SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Ralf Holzschuher: „Die Rechten in Frankfurt oder Brandenburg wollen keine Aufklärung. Sie hetzen gegen andere Menschen und gefährden damit den sozialen Frieden in Deutschland.“

Der SPD-Unterbezirk unterstütze die breit angelegte Gegenveranstaltung, zu der die Koordinierungsgruppe für Demokratie und Toleranz bereits in der vergangenen Woche aufgerufen hatte.

Auch die Linken in der Stadt Brandenburg rufen dazu auf, „sich an den Gegenaktivitäten zu beteiligen“, teilt deren Sprecher Daniel Herzog mit. Die Angehörigen an der Fachhochschule Brandenburg rufen in einer Rundmail deren Präsidentin Burghilde Wieneke-Toutaoui dazu auf, den Aufruf der Koordinierungsgruppe für ein buntes und weltoffenes Brandenburg als Unterstützer zu unterschreiben – „um zu zeigen, wie vielfältig die Gruppe der Menschen ist, die sich gegen die Instrumentalisierung von Stimmungen und Ängsten stellt“.

Der Personalrat der sonstigen Mitarbeiter der FHB erwidert darauf, dass „keiner sich genötigt fühlen sollte, an einer Unterschriftenaktion teilzunehmen“.

Zur „Gegenveranstaltung ebenfalls am Montag um 18.30 Uhr erwartet die Koordinierungsgruppe 500 Teilnehmer. Die Polizei wird am Neustädtischen Markt eine räumliche Trennung der Demonstrationen sicherstellen, teilt Polizeisprecher Heiko Schmidt mit.

Von Jürgen Lauterbach

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