Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Blindgänger: Motorfähre Frieda kommt später heim
Lokales Brandenburg/Havel Blindgänger: Motorfähre Frieda kommt später heim
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:28 25.04.2019
Die Havelfähre Frieda hat auf der Werft Malz bei Oranienburg eine neue Maschine bekommen. Doch die Rückkehr nach Brandenburg verzögert sich. Quelle: Nordstern
Anzeige
Brandenburg/H

Die Fans von Frieda müssen Geduld haben. Die Motorfähre der Nordstern Schifffahrtsgesellschaft sollte eigentlich am 1. Mai ihren Linienverkehr zwischen der Brandenburger Innenstadt und den Ausflugslokalen Buhnenhaus und Malge aufnehmen. Doch noch liegt das Wasserfahrzeug auf der Werft Malz bei Oranienburg fest.

Neue Maschine eingebaut

Auf der Werft wurde der Frieda im März eine neue und emissionsarme Schiffsmaschine eingebaut. Außerdem wurde ihr Rumpf neu konserviert. Die zügige Rückkehr scheitert allerdings am Fund eines vermeintlichen Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Havel-Oder-Wasserstraße ist komplett gesperrt.

Anzeige

Wenig Wasser in der Oder

„Für den Umweg über das Schiffshebewerk Niederfinow, die Oder bis Eisenhüttenstadt, die Spree-Oder-Wasserstraße und den Teltowkanal werden wir mehrere Tage zusätzlich brauchen. Gleichzeitig bereiten uns die sehr niedrigen Wasserstände auf der Oder große Probleme“, sagte Kapitän Harald Ludwig der MAZ. Die Brandenburger Niederhavelfähren werden deswegen erst am 11. Mai wieder ihren Betrieb aufnehmen können.

Von Frank Bürstenbinder