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Brandenburg/Havel Brandenburger Polit-Irrlicht jetzt bei der AfD
Lokales Brandenburg/Havel Brandenburger Polit-Irrlicht jetzt bei der AfD
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13:38 08.10.2013
Quelle: Heiko Hesse
Brandenburg/H.

Der 66-Jährige ist eine schillernde Persönlichkeit - die AfD ist mittlerweile seine vierte Partei in den vergangenen Jahren. Zuerst gehörte er einige Jahre der rechtsextremistischen Deutschen Volksunion DVU an. Dann war er Vorstandsmitglied der Wahlalternative Soziale Gerechtigkeit WASG, die mit der PDS zur Partei "Die Linke" verschmolz. Im Wahlkampf 2008 trat er als Chef der "Unabhängigen Brandenburger Bürger" UBB an. In WASG und UBB war er gemeinsam mit Hans-Jürgen Rettig unterwegs, der ebenfalls durch einige Parteien irrlichterte. In der WASG war Rettig Kreis-Chef, im UBB war es Friedrich.

Der ist nun Kreisbeauftragter der AfD für Brandenburg an der Havel, so wird er auch auf der Internetseite der Partei der Euro-Kritiker vorgestellt. "Nach der AfD-Gründung habe ich mich schlau gemacht, viel telefoniert und im Internet recherchiert. Mittlerweile stehe ich sehr aktiv sowie voll und ganz zu allen Zielen dieser neuen Partei", sagt Friedrich gegenüber der MAZ.

Heute wird eines von drei quer durch Deutschland fahrenden AfD-Mobilen in der Havelstadt Brandenburg Station machen, es steht von 10 bis 12 Uhr in der Hauptstraße/Ecke Kurstraße. Ansprechpartner für die Bürger werden neben Friedrich auch der Landesvorsitzende Roland Scheel und sein Vize Rainer van Raemdonck sein.

Der zum AfD-Mobil umgebaute Transporter ist ein rollendes Videostudio, vor laufender Kamera sollen die Bürger den Politikern sagen können, was alles falsch läuft - "ungeschützt, unzensiert, unbequem" wie Friedrich betont. "Die Alternative für Deutschland verleiht all den Bürgern ein Sprachrohr, die sich bislang enttäuscht von der Politik abgewendet haben."

Ihre Wünsche, Forderungen und Ideen können die Brandenburger also in die Kamera sprechen; "die stärksten Sprüche, aber auch die besten Vorschläge an die Altparteien werden auf ,Youtube' gezeigt", verspricht Friedrich.

Die als betont konservativ einzuschätzende AfD ist praktisch nur mit einem Thema ihres ohnehin schmalen Wahlprogramms bekannt geworden: Sie fordert das Auflösen des Euro-Währungsgebietes und die Rückkehr zu nationalen Währungen, notfalls kleinere Währungsverbünde von wirtschaftlich gesunden Staaten. Die Europäische Zentralbank müsse zudem den Aufkauf von "Schrottpapieren" einstellen.

Von Andé Wirsing

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