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Brandenburg/Havel Brandenburger Schüler singen das Christkind herbei
Lokales Brandenburg/Havel Brandenburger Schüler singen das Christkind herbei
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17:26 20.12.2019
In der St. Katharinenkirche trafen sich am Freitag die Saldrianer mit ihren Lehrern, Eltern und Gästen zu ihrem traditionellen Weihnachtssingen. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Ob in der Westkirche in Kirchmöser, wo sich Lehrer und Schüler der Berufsorientierten Schule trafen, in der Katharienenkirche, die von der Saldria besetzt war oder in der Gotthardtkirche, wo sich Lehrer, Eltern und Schüler des Brechtgymnasiums versammelten: Der Freitagvormittag stand ganz im Zeichen des weihnachtlichen Gesangs der Brandenburger Schulen.

In der Brandenburger Katharinenkirche trafen sich am Freitag die Saldrianer mit ihren Lehrern, Eltern und Gästen zu ihrem traditionellen Weihnachtssingen.

Doch bevor der Klang des letzten gemeinsamen Liedes zum Kirchendach emporstieg und damit das Weihnachtsfest ein- und das Jahr ausläutete, hatten Schüler, Musiklehrer und Organisatoren alle Hände voll zu tun.

Da galt es neue Weihnachtsprogramme zu erfinden, Schüler zu motivieren, mit ihren Instrumenten und ihren Stimmen zu glänzen. Da müssten die Schulchöre motiviert werden, neue Weihnachtslieder zu lernen (denn wer hört schon gern das Programm vom Vorjahr!) und die Ordner und die Techniktruppen waren ebenso ein- und anzuweisen, wie die Moderatoren und Spendensammler.

In der Gotthardtkirche trafen sich am Freitag Schüler und Lehrer des Bertolt-Brecht-Gymnasiums zu ihrem traditionellen Weihnachtssingen. Außerdem waren zahlreiche Eltern und Gäste anwesend, um die sangesfreudigen Gymnasiasten zu unterstützen.

Egal zu welchem Weihnachtssingen man am Freitag auch schaute: Viel Arbeit gab es überall, der Applaus am Ende galt allen, die vor und hinter den Kulissen dafür gesorgt hatten, dass das Weihnachtssingen auch 2019 an so vielen Stellen der Stadt Brandenburg fast zeitgleich erfolgreich über die Bühne gehen konnte.

In der Katharienenkirche hatten sich viele der gut 800 Schüler und über 60 Lehrer versammelt, um erstmals das traditionelle Weihnachtssingen unter Leitung des neuen Schulleiters Frank Brandt gemeinsam zu erleben. Es waren keine leichten Jahre, die hinter der Schule und dem Lehrerteam des Saldern-Gymnasiums liegen.

Durch die langwierige Erkrankung des vorherigen Schulleiters drohte das Team aus dem Tritt zu geraten. Doch die Probleme scheinen überwunden und so konnte man am Freitag einen zwar nervösen, aber gut aufgelegten Schulleiter erleben, der einige gute Gründe fand, sich in seiner kurzen Rede bei seinen Lehrern und Schülern zu bedanken.

Vom großen Glück, in Frieden leben zu können

Frank Brandt erinnerte auch daran, welches Glück die Menschen in Brandenburg hätten, in einer vergleichsweise friedlichen und sicheren Welt zu leben und ob der positiven Grundbedingungen auch zu sagen: „Jeder kann glücklich werden!“ Zur Zufriedenheit und zum Glück gehöre auch, das Wohl der anderen im Blick zu haben und so dankte stellvertretend für zahlreiche soziale Projekte seiner Schüler und Lehrer der Klasse 9c und der Lehrerin Gabi Vogt für deren Einsatz für die Kids der Havelschule.

Doch beim Weihnachtssingen, zu dem auch OB Steffen Scheller und sein Büro-Team gekommen waren, ging es um Musik und nicht um die Reden. Der Schulchor der Saldria zauberte mit ihren Interpreationen von „Mary did you know“ oder „Carol of the Bells“ eine wohlige Gänsehaut auf die Rücken der Besucher, Felix Fügner ließ mit seinem Lied „You say“ das große Kirchenschiff mucksmäuschenstill werden und Victor Chemnitzer an der Orgel brachte mit Bachs Präludium die Kirche zum Klingen.

Im Anschluss geht es gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt

Der gemeinsame Gesang kam nicht zu kurz und als dann „alle „Lichter angezündet“ waren und der Klang der Weihnacht als Friedenssegen in die Welt ging, zogen Schüler und Erwachsene lächelnd in den Tag hinaus. Wenig später trafen sich Stadtverwalter, Schüler und Lehrer in Gruppen auf dem Weihnachtsmarkt wieder.

Dorthin kamen später die Brecht-Schüler auch. Wie jedes Jahr hatten sich ihre Musiklehrer Angelika Bornemann und Andreas Zühlke mit ihren Schülern aus Chor und Schülerband einiges für den Auftritt in der Gotthardtkirche einfallen lassen. Es wurde gemeinsam musiziert, die Band ließ die ehrwürdige Kirche beben.

Beeindruckende Darbietung

Besonders eindrucksvoll geriet die Darbietung der Schülerinnen Rike Müller und Marthe Katz, die mit wunderbaren Stimmen begeisterten. Aber auch die Akkordeongruppe der freien Musikschule „Fröhlich“ war dabei und Andreas Zühlke griff zur Trompete. Durch das musikalische Programm führten Jennifer Berbig und Tracy Jöchen.

Von Benno Rougk

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