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Brandenburg/Havel Brandenburger Stadtmuseum eröffnet die Ausstellung „Stadtwende“
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Brandenburger Stadtmuseum eröffnet die Ausstellung „Stadtwende“

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09:32 20.10.2021
Abriss eines Hauses in der Kapellenstraße in der Altstadt von Brandenburg.
Abriss eines Hauses in der Kapellenstraße in der Altstadt von Brandenburg. Quelle: Stadtmuseum
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Im Rahmen eines kooperativen Forschungsprojektes wird seit einiger Zeit der Umgang mit der historischen Bausubstanz in ausgewählten Altstädten der DDR untersucht und ihre Entwicklung bis in die 1990er Jahre verfolgt. Erste Forschungsergebnisse sind in eine Wanderausstellung eingeflossen, die in den kommenden Wochen in zehn ostdeutschen Städten mit historischen Altstadtkernen gezeigt wird.

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Der Startschuss für diese Ausstellungsreihe fällt am Donnerstag, 21. Oktober, in Brandenburg. Das Team des Stadtmuseums Brandenburg an der Havel lädt gemeinsam mit den Projektpartnern um 17 Uhr zur offiziellen Eröffnungsfeier in die Johanniskirche ein. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, bei einem abendlichen Rundgang durch das Stadtmuseum die Wanderausstellung „Stadtwende“ erstmals zu sehen.

Die Ausstellung zeichnet die Planungen zum Umbau nach sozialistischem Muster aus den späten 1960er Jahren und den damit einhergehenden Abrissen in den Altstädten Ostdeutschlands auf. In Brandenburg an der Havel sollte zum Beispiel rund um die Jahrtausendbrücke ein vollkommen neues Stadtzentrum mit großen Magistralen entstehen.

Besucher können selbst aktiv werden

Die Ausstellung thematisiert aber nicht nur die Vernachlässigung der historischen Stadtkerne, sondern auch den sich allmählich formierenden Widerstand dagegen von Bewohnern und Bürgergruppen.

In einem Bereich des Ausstellungsrundgangs sind alle Besucherinnen und Besucher eingeladen, kreativ tätig zu werden: Am „Planungstisch“ können eigene Wünsche für die Zukunft der Stadt in vielfältiger Weise hinterlassen werden.

Ab Freitag, 22. Oktober, kann die Ausstellung „Stadtwende“ bis zum 30. Januar zu den normalen Öffnungszeiten des Stadtmuseums, Dienstag bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr, in der Ritterstraße 96 besichtigt werden.

Von MAZ

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