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Brandenburg/Havel Corona in Brandenburg an der Havel: Quarantäne kann durch „Freitesten“ verkürzt werden
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Covid-19 in Brandenburg an der Havel: Quarantäne kann durch „Freitesten“ verkürzt werden

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13:03 06.10.2021
Quelle: Fusion Medical Animation/Unsplash/hfr
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Brandenburg/H

Wie lange müssen Brandenburger in Quarantäne gehen, die Kontakt mit auf Covid-19 positiv Getesteten hatten? Das Gesundheitsamt der Stadt Brandenburg hat die aktuell gültigen Regeln zusammengefasst:

Eine Absonderungspflicht besteht demnach grundsätzlich für Verdachtspersonen, enge Kontaktpersonen und natürlich auch für positiv auf Covid-19 getestete Personen. „Diese haben sich – ohne weitere Anordnung – in häusliche Quarantäne zu begeben und der Stadt die konkrete Anschrift des gewählten Aufenthaltsortes mitzuteilen“, heißt es in einem Schreiben vom Mittwoch. Die Meldungen gehen demnach an die Mail-Adresse gesundheitsamt@stadt-brandenburg.de. Sie können unter 03381/58-5301 auch telefonisch übermittelt werden. Weiterhin gelten aktuell diese Regeln:

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Die Betroffenen haben der Stadt diejenigen Personen zu benennen, mit denen sie in den letzten drei Tagen persönlichen Kontakt gehabt haben. Sie sind darüber hinaus verpflichtet, die Personen, mit denen sie in den letzten drei Tagen persönlichen Kontakt gehabt haben, von sich aus zu benachrichtigen.

Bei Verdachtspersonen endet die Absonderung mit dem Vorliegen des negativen Testergebnisses. Ist der Test positiv gelten die Regelungen für positiv getestete Personen.

Bei positiv getesteten Personen, bei denen das positive Testergebnis auf einem Antigentest (Schnelltest) beruht, ist zur Bestätigung eine molekularbiologische (PCR-) Untersuchung vorzunehmen. Die vorübergehende Absonderung endet, falls der nach dem positiven Antigentest bei diesen Personen vorgenommene molekularbiologische (PCR-)Test ein negatives Ergebnis aufweist, mit dem Vorliegen des negativen (PCR-)Testergebnisses beim Gesundheitsamt.

Für positiv getestete Personen endet die Quarantäne frühestens 14 Tage nach Erregernachweis. (Daum der Durchführung des PCR-Test). Positiv getestete Personen werden von der Stadt gesondert über die Quarantänedauer informiert.

Die Quarantänedauer kann laut Stadt darüber hinaus durch so genanntes „Freitesten“ verkürzt werden: Alle engen Kontaktpersonen die asymptomatisch sind, haben die Möglichkeit, die Absonderungsdauer von zehn Tagen durch Freitestung unter den nachfolgend genannten Bedingungen zu verkürzen.

Die Quarantäne endet mit Ablauf des fünften Tages mit negativem PCR-Test bei Probenentnahme frühestens am fünften Tag. Mit erfolgter Übermittlung des negativen Testergebnisses an das Gesundheitsamt endet die Quarantäne frühestens mit Ablauf des fünften Tages um Mitternacht.

Die Quarantäne endet mit Ablauf des siebten Tages mit negativem Antigen-Schnelltest bei Probenentnahme frühestens am siebten Tag. Die Testung ist als Fremdtestung durch geschulte Personen durchzuführen. Mit erfolgter Übermittlung des negativen Testergebnisses an das Gesundheitsamt endet die Quarantäne frühestens mit Ablauf des siebten Tages um Mitternacht.

Bei Auftreten eines Infektionsfalls in der Schule, Kindertagestätte oder Kindertagespflegestelle endet die reguläre Absonderung in der Häuslichkeit von zehn Tagen frühestens mit Ablauf des fünften Tages für asymptomatische Kontaktpersonen, wenn diese am fünften Tag der Quarantäne mittels PCR-Test oder qualitativ hochwertigem Antigen-Schnelltest durch geschultes Personal ein negatives Testergebnis an das Gesundheitsamt und die jeweiligen Schulen oder die Kindertagesstätte bzw. Kindertagespflegestelle übermitteln. Personen, die von einer Verkürzung der Dauer der Absonderung in der Häuslichkeit Gebrauch machen wollen, verpflichten sich für die Dauer von fünf weiteren Tagen, sich täglich auf das SARS-CoV-2-Virus zu testen oder testen zu lassen und das Ergebnis auf Anforderung dem Gesundheitsamt der Stadt Brandenburg an der Havel vorzulegen. Selbstteste sind in diesem Fall ausreichend. Als Nachweis ist auch eine von der getesteten Person oder, sofern diese nicht volljährig ist, von einem Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten PoC-Antigen-Tests zur Eigenanwendung (Selbsttest) ausreichend.

Von MAZ