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Brandenburg/Havel Das Haus der Begegnung ist wie ausgestorben
Lokales Brandenburg/Havel Das Haus der Begegnung ist wie ausgestorben
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02:15 10.04.2017
Im Haus der Begegnung finden Touristen derzeit keinen Ansprechpartner. Quelle: Jacqueline Steiner
Pritzerbe

Es gehört zu den Vorzeigeobjekten der Pritzerber Stadterneuerung – das Haus der Begegnung in der Havelstraße. Doch anzutreffen ist in dem sanierten Gebäude, das einmal ein Hotel war und später als Kino diente, derzeit niemand mehr. „Weil es keine vom Arbeitsamt geförderten Stellen mehr gibt, kann das Haus momentan nicht mit Personal besetzt werden“, räumte Havelsee-Bürgermeister Günter Noack am Donnerstag auf der gemeinsamen Sitzung der Ortsbeiräte ein. Dabei hatte das Haus einmal die nicht unwichtige Funktion einer Tourismus-Information. Es war Familientreffpunkt, und im Saal fanden öffentliche Kulturveranstaltungen statt. Das Amt Beetzsee hatte die Besetzung einer Stelle über den Bundesfreiwilligendienst ausgeschrieben. „Leider gab es keine einzige Bewerbung“, so Verwaltungschef Guido Müller.

Den Stein ins Rollen gebracht hatte das Pritzerber Ortsbeiratsmitglied Klaus Meyer. „Der Tourismus hat zugenommen. Deshalb ist es schade, dass es keine zentrale Auskunftsstelle mehr für Besucher unserer Stadt gibt. Die Schließung sollte wenigstens an der Tür zu lesen sein“, sagte Meyer. Amt und Kommune wollen nun versuchen eine ehrenamtliche Besetzung des Hauses zu erreichen. Möglicherweise gibt es eine Interessentin. Das Gebäude war in den 1990er-Jahren vom Lehniner Institut für Weiterbildung (LIW)auf vertraglicher Basis von der Stadt zur Nutzung übernommen und saniert worden.

Das Haus entwickelte sich zum Stützpunkt für geförderte Arbeitsstellen – von ABM-Projekten bis zu Ein-Euro-Jobbern. Erst beim LIW als Träger, später beim Arbeits- und Ausbildungsförderungsverein Potsdam-Mittelmark(AAfV). Doch mit dem Niedergang des zweiten Arbeitsmarktes zog sich auch der AAfV aus dem stadteigenen Haus zurück. Die Kommune konzentriert sich dagegen auf das neugestaltete Museum der Rohrweberei in der Marzahner Chaussee, wo eine Stelle für den Leiter finanziert wird.

Von Frank Bürstenbinder

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