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Brandenburg/Havel Josefin Sarow ist die beste Abiturientin der Stadt
Lokales Brandenburg/Havel Josefin Sarow ist die beste Abiturientin der Stadt
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09:17 18.06.2019
Josefin Sarow ist die beste Abiturientin der Stadt Brandenburg an der Havel und erreichte einen Notenschnitt von 1,0. Quelle: André Großmann
Brandenburg/H

Mit der Bestnote 1,0 hat Josefin Sarow ihr Abitur am Von-Saldern-Gymnasium gemeistert. Die 17-Jährige erreichte 850 von 900 möglichen Punkten und ist die beste Abiturientin der Havelstadt. „Das Lernen fällt mir relativ leicht. Ich bin auch pflichtbewusst und versuche jede mir gestellte Aufgabe so gut wie möglich zu erfüllen“, sagt die Brandenburgerin der MAZ.

Traum von der Abiturnote 1,0

Seit Jahren spornte sie das Ziel vom Notendurchschnitt 1.0 an. „Ich bin ehrgeizig, habe mir das in den Kopf gesetzt und ein bisschen davon geträumt. Ich hätte aber nicht damit gerechnet, einmal die beste Abiturientin der Stadt zu sein“, sagt Sarow.

In mehreren Unterrichtsfächern holte sie die Maximalanzahl von 15 Punkten und ist froh, „dass die Zeit der Prüfungen vorerst vorbei ist.“ Sarow empfiehlt angehenden Abiturienten, sich vor anstehenden Prüfungen nicht verrückt zu machen. „Wenn man genug lernt und sich selbst vertraut, schafft man das Abitur, auch wenn es nicht immer leicht ist“, sagt die 17-Jährige.

Lernmethoden für die Prüfungen

Für ihre Abiturprüfungen notierte sich die Brandenburgerin Informationen aus vier Halbjahren, fasste ihr Wissen auf Karteikarten zusammen, erklärte die Informationen anderen Leuten und ihrem Spiegelbild. „Das mache ich, um alles noch mal zu hören und Zusammenhänge besser zu verstehen“, sagt die 17-Jährige.

Zur größten Herausforderung am Gymnasium wurde für sie der Schulsport mit Judo und Leichtathletik. Im Prüfungsstress machten der 17-Jährigen ihre Eltern Sylvia und Bernd Mut. „Dafür möchte ich Danke sagen“, kommentiert Sarow. Musik und Fantasy-Romane halfen ihr, in stressigen Situationen abzuschalten.

Psychologie-Studium geplant

Die Havelstädterin will ab Oktober Psychologie an der Universität Potsdam oder in Greifswald studieren und versendet in den nächsten Tagen ihre Abiturzeugnisse für die Bewerbung. „Es interessiert mich, was in den Menschen vorgeht. In der Psychologie werden Dinge erklärt, die wir machen. So ist es möglich, Verhaltensmuster abzuleiten und das macht vieles im Alltag einleuchtender“, sagt Sarow.

Wenn die 17-Jährige einen Studienplatz in Potsdam erhält, will sie weiter in Brandenburg an der Havel leben und pendeln. Während des Studiums möchte die Havelstädterin aber ein Auslandsjahr absolvieren und träumt von Reisen, nach Asien, in die USA und Nordeuropa. „Ich schaue mal, wo es mich hinführt“, sagt Sarow. Sie freut sich auf ihre Zukunft und kann sich vorstellen, in der Forschung oder der Tiefen- und Neuropsychologie zu arbeiten.

Von André Großmann

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