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Brandenburg/Havel Das sind die beliebtesten Vornamen der Brandenburger
Lokales Brandenburg/Havel Das sind die beliebtesten Vornamen der Brandenburger
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15:16 09.01.2020
Emely, Lara (Mitte) und Paul Rossner freuen sich über ihre beliebten Vornamen. Quelle: André Großmann
Brandenburg/H

537 Neubürger leben mit Ablauf des Jahres 2019 in der Havelstadt. Jetzt ist klar: Charlotte ist der beliebteste weibliche Vorname und verdrängt Anna vom ersten Platz. Bei den Jungen wählen Eltern besonders häufig den Vornamen Ben, er setzt sich klar gegen Vorjahressieger Paul durch.

Traditionelle Vornamen beliebt

Das Standesamt stellt fest, dass Brandenburger Eltern auf Vornamen mit Tradition setzen. Die dreifache Mutter Maria Rossner kann dies bestätigen, denn ihre jüngste Tochter heißt Lara.

Wer von diesen Kindern Charlotte heißt und wer Paul, das ist nicht bekannt. Sicher ist aber, dass es sich dabei um die beiden beliebtesten Vornamen Brandenburger Eltern im Jahr 2019 handelt. Quelle: Waltraud Grubitzsch/dpa

„Für mich hat der Name einen schönen Klang, ist kurz und knackig. Ich habe ihr zusätzlich den zweiten Vornamen Martha gegeben. Denn so hieß ihre Uroma und der Name erinnert mich an sie“, sagt die 32-Jährige.

Top 10 mit Veränderungen

Bei den Mädchen landen -in dieser Reihenfolge- Charlotte, Lara, Leni, Leonie, Mila, Emma, Frieda, Greta, Johanna und Lena in den Top 10 des Standesamtes. Vorjahressiegerin Anna ist nicht dabei, auch die Namen Lea und Emilia fallen aus dem Ranking. Während die Beliebtheit des Vornamens Greta sank, steigt die Popularität von Leni.

Bei den Jungen liegt Ben vor Theo, Max, Till, Tom, Alexander, Anton, Emil, Fiete und Linus. Obwohl ein Jahr zuvor der Vorname Paul dominierte, ist er momentan nicht mehr in den Top 10. Der Vorjahresdritte Jonas verabschiedet sich ebenso aus der Beliebtheitsskala wie die Namen Oskar und Finn.

Eltern erinnern an Vorfahren

Der neunjährige Paul Rossner möchte seinen Vornamen trotzdem ein Leben lang behalten. „Er ist klasse und gefällt mir. Den gebe ich nicht mehr her“, sagt der Grundschüler. Seine Mutter Maria wählte den Namen für ihren Nachwuchs gemeinsam mit Ehemann Andreas aus.

Sie ist sicher, dass der Vorname ihres Sohns bald wieder in der Liste der beliebtesten Vornamen landet. „Es ist ein schöner Name, er ist zeitlos und mit Tradition, deshalb haben wir ihn ausgewählt“, sagt die Brandenburgerin.

Ihre zehnjährige Tochter heißt Emely, ein weiterer Name, der zuletzt häufiger in der Liste der beliebtesten Vornamen auftauchte. „Er ist einfach nur cool“, sagt die Zehnjährige, die mit vollständigem Namen Emely Elli Sophia Rossner heißt. Ihre Mutter Maria Rossner wählte den Namen, weil die Oma ihres Ehemanns Andreas einst den Rufnamen Elli hatte.

Die Brandenburgerin möchte mit den Vornamen an Traditionen erinnern und beobachtet diese Entwicklung auch bei anderen Eltern. Ein viertes Kind mit klassischem Vornamen schließt sie nicht aus, auch wenn kein Nachwuchs geplant ist.

296 Mädchennamen in der Havelstadt

Die Verwaltung hat insgesamt 296 unterschiedliche Mädchen- und 290 unterschiedliche Jungennamen beurkundet. Zu den Neubürgern der Havelstadt zählen auch 23 Zwillingspaare, davon sind zehn männlich, fünf weiblich und acht verschiedenen Geschlechts.

Für die dreifache Mutter steht bei der Vielfalt der Vornamen in Brandenburg an der Havel aber eines fest. „Am Ende ist es nicht wichtig, wie die Kinder heißen, sondern dass alle ein glückliches Familienleben haben und behütet aufwachsen“, sagt die 32-Jährige.

Von André Großmann

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