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Brandenburg/Havel Das sind die besten Abiturienten der Stadt
Lokales Brandenburg/Havel Das sind die besten Abiturienten der Stadt
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09:15 12.06.2019
Diese Schüler sind die besten Abiturienten der Stadt Brandenburg an der Havel. Im Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg feierten sie die Ehrung ihrer Leistungen. Quelle: André Großmann
Brandenburg/H

Die besten Schüler der Stadt Brandenburg an der Havel erhielten im Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) Preise für ihre Ergebnisse in 16 Kursen mit erhöhtem Anforderungsniveau und für zwei Seminararbeiten. „Mit den Auszeichnungen wollen wir die Bildung der jungen Menschen würdigen und die guten schulischen Leistungen anerkennen, die nicht selbstverständlich sind. Die Schüler haben Großes geleistet“, sagt Professor Harald Loose.

Die besten Abiturienten der Stadt Brandenburg an der Havel wurden für ihre Leistungen im Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) ausgezeichnet.

Mehr Wertschätzung für Bildung gefordert

Der 64-Jährge organisiert seit dem Jahr 2004 die Ehrung der Abiturienten mit Mitgliedern des Instituts für interdisziplinäre Forschung und Entwicklung und hofft, dass „ gute Bildung wieder mehr wertgeschätzt wird.“ Auch THB-Präsident Andreas Wilms ist der Meinung, dass Leistung anerkannt werden muss. Er rät den Abiturienten, immer neugierig zu bleiben und mithilfe von Fakten zu urteilen. „Seien sie sich bewusst, dass Sie die Welt verändern können und zwar schon jetzt“, sagt Wilms und erntet auch ein Lächeln der besten Abiturientin Josefin Joy Sarow.

Zwischen Wehmut und Optimismus

Der 17-Jährigen fiel das Lernen selten schwer. „Trotzdem hätte ich nie damit gerechnet, hier die Beste zu sein“, sagt Sarow der MAZ. Die Brandenburgerin holte 850 von 900 möglichen Abiturpunkten und freut sich jetzt auf ihre neue Chancen. „Ich möchte Psychologie studieren“, sagt Sarow und favorisiert hierfür aktuell die Universität Potsdam.

Mit Rosen und einem Glas Orangensaft stehen die Schülerinnen des Bertolt-Brecht-Gymnasiums Katja Hohmann und Jasmin Nicole Fechner nach der Preisverleihung im Audimax. „Ich freue mich auf die Zeit, die jetzt kommt, es gibt so viele neue Möglichkeiten“, sagt Hohmann der MAZ. Fechner hingegen blickt mit „etwas Wehmut“ zurück auf die Schulzeit. Sie will demnächst ihre Führerscheinprüfung meistern, kann sich vorstellen, eine Auszeit zu nehmen und Länder zu bereisen.

Anhaltender Forschergeist

Mit den Worten „Die Welt ist ein Buch und diejenigen, die nicht reisen, lesen nur eine Seite“ zitierte Professor Harald Loose den Kirchenlehrer Augustinus von Hippo. Das sieht auch Abiturient Jonas Engler so, der für seine Seminararbeit „Die Transitmethode-effektiv genug um weiterzubestehen?“ ausgezeichnet wurde. Engler will weiter am Nachweis von Exoplaneten forschen.

Von André Großmann

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