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Brandenburg/Havel Der Brandenburger Humboldthain im Wandel der Zeit
Lokales Brandenburg/Havel Der Brandenburger Humboldthain im Wandel der Zeit
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13:37 29.09.2019
Die 1902 versandte Ansichtskarte aus dem Kunstverlag von Friedrich Hollerbaum von Brandenburg an der Havel zeigt den Humboldthain Quelle: Sammlung Hesse
Brandenburg/H

Rauch bleibt Rauch. Schon der erste Humboldt-Kopf war eine Nachbildung der Büste des Berliner Bildhauers Christian Daniel Rauch. Als man 2015 wieder eine Vorlage brauchte, um die im Zweiten Weltkrieg verschwundene Humboldt-Büste zu ersetzen,besann man sich dieser Vorlage.

In ihren 150 Jahren hat die beliebte Grünanlage am Rande der Altstadt viele Veränderungen erlebt.

Reichsweit ehrte man den großen Naturforscher, der am 14. September 1869 100. Geburtstag alt geworden wäre. In Brandenburg ist die junge Parkanlage zwischen dem Zuchthaus und der Altstadt-Mauer nach Humboldt benannt worden. An diesem Tag gab eine Gedächtnisfeier im nahen Saldernschen Real-Gymnasium und wurde der Grundstein für das Humboldt-Denkmal gelegt.

Erste Arbeiten an der Grünanlage reichen in das Jahr 1841 zurück. Der Wall zum Schutz der Altstadt war nicht mehr nötig. Man begann mit der gärtnerischen Gestaltung des Areals zwischen der Havel und der Plauer Straße und der Trockenlegung der Wasserläufe. Weil es dort ziemlich modrig und ein Paradies für Nager war, hieß das Gelände im Volksmund „Ratzenwall“.

Neue Gehölze kommen dazu

1861 bewilligte die Stadt 300 Taler zur weiteren Gestaltung. Die Gehölze kamen aus Potsdamer und Zerbster Baumschulen.

Am 31. März 1945 fielen alliierte Bomben auf die Stadt. Auch der Park wurde schwer beschädigt. Nach dem Krieg kam die Neugestaltung. Dem Teich gönnte man einen Wasser speienden Frosch, der seither Generationen von Brandenburgern erfreut hat.

Zuletzt wurde vor wenigen Jahren gründlich Hand angelegt. Der Humboldthain war 2015 Teil der Bundesgartenschau.

Lesen Sie hier „Der Marienberg im Wandel der Zeit“

Von Heiko Hesse

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