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Brandenburg/Havel CDU-Sommerfest: „Die Spaltung ist spürbar“
Lokales Brandenburg/Havel CDU-Sommerfest: „Die Spaltung ist spürbar“
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17:40 24.08.2019
Der Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens Armin Laschet (2.v.l.) zu Besuch beim Sommerfest der CDU am Bootshaus in der Hammerstraße in Brandenburg. Mit dabei auch CDU-Spitzenkandidat Ingo Senftleben (4.v.l). Quelle: Tobias Wagner
Brandenburg/H

Das Land Brandenburg und Nordrhein-Westfalen haben vieles gemeinsam. So gebe es drei Themen, welche die Menschen in den beiden Bundesländern besonders umtreibt, so der Ministerpräsiden Nordrhein-Westfalens beim Sommerfest der CDU am Samstag in Brandenburg an der Havel.

„Das sind die Innere Sicherheit, die humanitäre Unterstützung von Geflüchteten und die Schaffung von Arbeitsplätzen“, so Laschet. „Wenn man diese Themen entsprechend behandelt und angeht, dann kann man damit den Populisten damit das Wasser abgraben.“

Sicherheit ist oberstes Anliegen

Dementsprechend sei die Sicherheit der Bürger eines der obersten Anliegen der CDU, dies stehe jedoch nicht im Konflikt mit der Aufgabe, Geflüchteten zur Seite zu stehen. „Allerdings müssen diejenigen, die sich nicht an die Regeln halten, das auch zu spüren bekommen“, so Laschet.

Damit erntete der Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen Applaus der zahlreichen Gäste, die zum Familienfest an der Terrasse des Restaurants „Zum Bootshaus“ in der Hammerstraße erschienen waren, und im Schatten mit kalten Getränken Zuflucht vor den heißen Temperaturen suchten.

Zum Schwitzen bringe Laschet vor allem eins: „Die Spaltung der Gesellschaft ist heutzutage spürbar“, so der CDU-Politiker. Das zeige sich anhand der Wahlergebnisse im Osten auf der einen Seite, wo die AfD als eine Partei, die den Klimawandel laut Laschet bestreitet, großen Zuspruch findet, und den Grünen im Westen auf der anderen Seite, die beispielsweise einen radikalen Ausstieg aus der Braunkohleförderung fordert.

Wo kommt die Wut her?

Er stelle sich immer wieder die Frage, wo diese Wut herkomme, sagte Laschet. Warum könnten sich die Bürger nicht eingestehen, dass es ihnen eigentlich gut gehe? „Schließlich leben wir nicht in einem der völlig zerrissenen Ländern dieser Welt“, so der Politiker.

Ebenfalls drei Themen beschäftigen den Spitzenkandidaten der Brandenburger CDU für die Landtagswahl am 1. September, Ingo Senftleben. Der Vorsitzende der Landtagsfraktion Brandenburg diskutierte mit Laschet, der CDU-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Dietlind Tiemann sowie Jean Schaffer, CDU-Direktkandidat für den Landtag, die politischen Leitfäden, die einen Erfolg bei der Landtagswahl bedeuten könnten.

Zum ersten seien das die Rettungskräfte. „Deren Ausrüstung ist vielerorts einfach unbefriedigend“, so Senftleben. „Nach der Wahl im September wäre dies eins der Dinge, um die ich mich kümmern werde.“ Desweiteren würde sich Senftleben um eine höhere Taktung und Anzahl von Zügen der Bahn sowie besserer Radwege und Straßen einsetzen. „Schließlich pendeln in Brandenburg etwa 300.000 Menschen jeden Tag zur Arbeit“, so Senftleben.

„Es wird aufgeräumt“

Zu guter letzt müsse sich um die ausfallenden Unterrichtsstunden gekümmert werden. „Wöchentlich fallen bundesweit 1,3 Millionen Stunden einfach weg“, mahnt Senftleben. „Auch da wird aufgeräumt.“ Sowohl Laschet als auch Senftleben sowie die weiteren Vertreter der CDU kamen nach den Reden mit den Gästen des Sommerfestes ins Gespräch. Für musikalische Unterhaltung sorgte dabei in den Pausen die Band „Die Guten.“

Von Tobias Wagner

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