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Brandenburg/Havel Der Rummel war beim 55. Havelfest ein Hit
Lokales Brandenburg/Havel Der Rummel war beim 55. Havelfest ein Hit
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15:55 18.06.2018
Stimmung und gute Laune war überall beim Havelfest zu finden. Besonders gut angenommen wurde von den Besuchern der Rummel auf dem Packhof. Quelle: Rüdiger Böhme, Brandenburg an der Havel
Brandenburg/H

Eine positive Bilanz des 55. Havelfestes ziehen der Veranstalter und auch die Brandenburger Stadtverwaltung.

„Die Vorbereitung und Durchführung des diesjährigen Havelfestes sind als gelungen zu bezeichnen“, teilt der Ordnungsbeigeordnete Michael Brandt mit. Die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und der Polizei sei hervorzuheben.

Der Packhof wurde nach dem Eindruck der Verwaltung sehr gut angenommen, die Sperrungen im Umfeld hätten sich als notwendig erwiesen. Die überraschende Sperrung der Kleinen Münzenstraße war laut Verwaltung unproblematisch und die Umleitung über die Augustastraße funktionierte wie geplant.

Kostenloser Parkplatz am Wiesenweg ist noch zu unbekannt

Für das nächste Jahr wird von Seiten der Verkehrsbehörde und dem Sicherheitszentrum angeregt, für die auswärtigen Besucher, aber auch für die Brandenburger, den Parkplatz am Wiesenweg vor dem Fest besser zu bewerben.

Den meisten Autofahrern ist gar nicht bewusst, dass der Weg für Fußgänger über die zwei Brücken völlig unproblematisch zum Festgelände führt und an dieser Stelle genügend kostenfreier Parkraum zur Verfügung steht.

Am Freitagnachmittag lag der Kontrollschwerpunkt auf die Einhaltung der Vorgaben des Gewerbe- und Lebensmittelrechts. In den Abend- und Nachtstunden des Freitages sowie des Sonnabends wurden zusammen mit dem Wachschutzunternehmen des Veranstalters der Jugendschutz, die Einhaltung der Hundehalterverordnung sowie die Einhaltung der Hausordnung kontrolliert.

Ordnungskräfte belassen es bei mündlichen Verwarnungen

Kontrollschwerpunkt war hierbei das Packhofgelände, da die Fahrgeschäfte insbesondere für Kinder und Jugendliche sehr attraktiv waren. Vereinzelt wurden Verstöße festgestellt, doch die Ordnungskräfte beließen es bei mündlichen Verwarnungen belassen.

Die Zugangskontrollen zum Festgelände sollten aus ordnungsbehördlicher Sicht künftig intensiviert werden, sagt der Ordnungsbeigeordnete Brandt.

Hans Günter Koch bestätigt als Veranstalter den Eindruck der Stadtverwaltung. Sehr viele gute Rückmeldungen habe er zum Rummel auf dem Packhofgelände erhalten, berichtete der Chef des „Show Service Brandenburg“.

Besucherzahl schwer einzuschätzen

Die Besucherzahl sei schwer zu schätzen. Bei dem ständigen Kommen und Gehen könnten es nach Kochs Eindruck ebenso gut 50 000 wie 80 000 Gäste gewesen sein.

Die Ermittlungen zum schwersten Zwischenfall, der sich aber überwiegend außerhalb des Festgelände zutrug, hat der Staatsschutz übernommen. Derzeit wird nach Angaben von Polizeisprecher Daniel Keip geprüft, ob von Amts wegen weitere Anzeigen neben den bereits erfassten aufzunehmen sind.

Dabei würden entsprechende Hinweise von Bürgern erfasst und abgearbeitet. Wie berichtet ermittelt die Polizei gegen zwei zur Tatzeit am Samstagabend betrunkene Brandenburger, die mehrere Männer aus Eritrea rassistisch beleidigt und das Wohnhaus von einem der Schwarzafrikaner mit Flaschen attackiert haben sollen.

Von Jürgen Lauterbach

Die Idee, das Havelfest mittels einstweiliger Verfügung auf dem Packhof untersagen zu lassen, fand bei der Mehrheit der BI-Mitglieder keine Zustimmung. Auch was die Gestaltung des Areal betrifft, gibt es in der Gruppe keine einheitliche Meinung.

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