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Brandenburg/Havel Vom schwierigen Kind zum besten Abiturienten
Lokales Brandenburg/Havel Vom schwierigen Kind zum besten Abiturienten
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15:38 04.07.2018
Paul Wolf vom Evangelischen Gymnasium am Dom zu Brandenburg ist der beste Abiturient der Stadt. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Paul Wolf (18) vom Evangelischen Gymnasium am Dom ist in diesem Jahr der beste Abiturient der Stadt. Er hat 871 von 900 möglichen Punkten erreicht. Für den Abiturnotendurchschnitt von 1,0 sind 823 Punkte erforderlich.

Sind Sie stolz auf das Ergebnis?

Paul Wolf: Eigentlich schon. Meine Schwester Anna hat ja 2014 schon gute Vorarbeit geleistet und sogar 896 Punkte erreicht. Ich habe am Ende ein paar Punkte liegen gelassen.

Wie zielstrebig sind Sie gewesen in ihrer Schulzeit?

In der Sekundarstufe I war ich weit von Bestnoten entfernt. Ich glaube, ich war ein schwieriges Kind, einer der Lauten. Gute Leistungen habe ich erst in der 11. und 12. Klasse geschafft.

Die Besten des Abiturjahrgangs 2018

Die Besten des Abiturjahrgangs 2018 in Brandenburg an der Havel wurden am 25. Juni, im Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) ausgezeichnet.

Schulübergreifend wurden die Jahrgangsbesten der Stadt (nach erreichten Punkten) in allen Kursen mit erhöhtem Anforderungsniveau ausgezeichnet.

Preise haben erhalten: Stefan Spangenberg (Mathematik), Tim Ritter (Physik), Jasmin Ferreira Neves (Chemie), Aik Schulze (Informatik), Lena Sophie Küssel (Englisch), Nane Götte (Französisch), Kristin Kraußer (Deutsch), Laura Schmidt (Biologie), Michelle Carolin Benecke (Geografie), Amelie Dummann (Psychologie), Lena Rummland (Geschichte), Celina Manzke (Politische Bildung), Anton Kirchhübel (Wirtschaftswissenschaften), Marie-Christin Strege (Erziehungswissenschaften), Lucy Maria Siegel (Evangelischer Religionsunterricht), Belana Sarah Engler (Musik), Jeremy Oliver Janowski (Kunst) sowie Hanna Rosmarie Grothe und Eva Holke (beste Seminararbeit).

Wie sehr wollten Sie die 1,0?

Die habe ich erst direkt vor den Abiturprüfungen im Blick gehabt, als ich das Blatt mit meinen Punkten bis dahin vor Augen hatte.

Wie fleißig waren Sie?

In der 11. und 12. Klasse habe ich schon gelernt, aber auch noch Zeit für andere Dinge gehabt. Direkt vor dem Abi habe ich allerdings wirklich viel gelernt.

Welche sind Ihre besten Fächer?

Meine Abi-Fächer waren Mathematik, Physik, Englisch und Geschichte.

Hat außer ihnen noch jemand Anteil an Ihrem Erfolg?

Mein Vater ist Physikprofessor hat mich immer unterstützt, wenn ich danach gefragt habe. Meine Eltern haben also bestimmt etwas beigesteuert, aber ohne uns anzutreiben. Sie haben uns machen lassen.

Haben sich Lehrer um Sie verdient gemacht?

Bestimmt. Besonders mein Klassenlehrer seit der Siebten, Herr Manske.

Was tun sie als nächstes?

Ich mache ein Jahr lang einen Freiwilligendienst in Kambodscha.

Und danach? Haben Sie schon einen Berufswunsch?

Was ich einmal studiere und beruflich tun werde ist noch sehr offen.

Planen Sie Ihre Zukunft in Brandenburg, womöglich sogar in ihrer Heimatstadt?

Ich mag hier rauskommen und in eine größere Stadt ziehen, an einer großen Uni studieren.

Von Jürgen Lauterbach

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