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Brandenburg/Havel Der größte Kamerad
Lokales Brandenburg/Havel Der größte Kamerad
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16:00 06.02.2013
VIESEN

.“ Weil aber der Zahn der Zeit an dem hölzernen Hünen nagt, muss das Bauwerk repariert werden. 12 000 Euro soll die Sanierung nach Einschätzung des Amtes Wusterwitz kosten.

Der Haushalt 2013 gebe dies nicht her, sagte Kämmerin Ramona Mayer jetzt im Gemeinderat von Rosenau, schließlich wolle die Kommune für 43 000 Euro das Dorfgemeinschaftshaus sanieren.

Bürgermeister Rolf Geelhaar war es, der den Abriss des Turmes zur Diskussion stellte. Der Turm habe keine Funktion mehr, sehe man einmal von der Sirene auf dem Dach ab. Im Übrigen könne auch der Warchauer Schlauchturm fallen, meinte Geelhaar. Das mag man in Warchau hinnehmen, in Viesen jedoch nicht. Man könne die beiden Orte hierbei nicht vergleichen, warf Gemeindevertreter Mathias Busse ein. „In Viesen gibt es eine aktive Wehr, die an ihrem Turm etwas in Eigen-Initiative machen wollen.“ Ehe irgendetwas entschieden wird, „sollten wir erst die Feuerwehr dazu hören“, stellte Petra Schulze klar. Die Abgeordnete ist auch die Ortsvorsteherin von Viesen.

Ohne den Turm müsste man sich einen neuen hohen Punkt für die Sirene suchen, sagt Feuerwehrchef Post. Vor Jahren habe man versucht, das Alarm-Gerät an anderer Stelle anzubringen. „Letztlich blieb uns nur der Schlauchturm, weil er nicht im Schatten der Kirche steht.“

Die Alarmierung der Kameraden über Pieper sei nicht ohne Probleme. In und um Viesen gebe es einige Funklöcher, „da nutzen weder Handy noch Pieper – aber die gute alte Sirene, die hören wir wirklich überall“. Post hofft nun auch auf die Hilfe von Sponsoren, um den Turm für Viesen bewahren zu können. (Von Heiko Hesse)

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