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Brandenburg/Havel Deutschlands goldene Drachen
Lokales Brandenburg/Havel Deutschlands goldene Drachen
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17:16 28.08.2018
Die Drachenboot-EM 2018 war für Aktive und Organisatoren ein großer Erfolg. Quelle: Jan Penkawa
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Beetzsee/Brandenburg/H

Nur wenig erinnerte am gestrigen Tag auf der Regattastrecke am Beetzsee noch daran, das hier tags zuvor hunderte Drachenboot-Begeisterte gekämpft und gefeiert hatten. Doch manchen Helfern, die noch mit dem Aufräumen beschäftigt waren, war der Spaß nach vier ereignisreichen Tagen noch immer ins Gesicht geschrieben.

Ein Fest für 18 Nationen

Nun ist die Drachenboot-Europameisterschaften für Nationalmannschaften zu Ende gegangen und mit ihr der diesjährige sportliche Höhepunkt an der Regattastrecke. Bei einer abendlichen Abschlussveranstaltung im Domstift Mötzow feierten Sportler, Trainer und Betreuer aus den 18 Nationen Sonntag mit den Vertretern der Drachenbootverbände sowie den Organisatoren und Helfern ein ausgelassenes, völkerverbindendes Sportereignisses.

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Besonders zufrieden mit der EM-Bilanz zeigte sich der Deutsche Drachenboot Verband (DDV). Vizepräsident Thomas Arbeiter: „Unser deutsches Team war sehr erfolgreich. Wir haben nicht nur unser großes Ziel, den Nations-Cup zu gewinnen, erreicht, sondern liegen im Medaillenspiegel deutlich über dem Soll. Ich habe sowohl von Aktiven und Trainern als auch von Offiziellen viel Lob für die idealen Bedingungen gehört.“

Die meisten Medaillen und den Pokal geholt

Im EM-Medaillenspiegel liegt Deutschland mit 37 Gold-, 22 Silber- und 8 Bronzemedaillen deutlich vorn und hat den Nations-Cup zurück nach Deutschland geholt. Die Trophäe hatte bei der EM 2016 in Rom die Ukraine gewonnen, die jetzt den 2. Platz belegt. (27 Gold, 17 Silber,  5 Bronze). Dritter ist Ungarn.

Auch OB Steffen Scheller, der mehrmals vor Ort war und spannende Entscheidungen live verfolgte, sieht in der Drachenboot-EM „ein deutliches Zeichen dafür, dass wir Brandenburger eine internationale Sportveranstaltungen dieser Größenordnung gut organisieren und durchführen können.“ Besonders dankte Scheller dem Organisationsstab unter Leitung von Michael Kenzler und Uwe Philipp.

Von Benno Rougk