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Brandenburg/Havel Deutschlands schönste Regattastrecke wird 50
Lokales Brandenburg/Havel Deutschlands schönste Regattastrecke wird 50
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16:34 16.06.2019
Zum 50. Geburtstag der Brandenburger Regattastrecke trafen sich auf der Tribüne alle geladenen Gäste für ein Erinnerungsfoto. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Geburtstagsparty an der Regattastrecke. Die schönste Naturbahn der Bundesrepublik wurde am Wochenende 50 Jahre alt und Hunderte Ehrengäste kamen um zu feiern und den heutigen Herren der Strecke ihren Respekt zu zollen. Es war ein Fest voller Erinnerungen und mit großen Träumen für die Zukunft.

Mit einer großen Tasche voller Geschenke für Uwe Philipp, den Chef der Regattastrecke, waren am Samstag die beiden ehemaligen Spitzensportler Alexander Schuck, heute sächsischer Kanu-Landestrainer und Olaf Heukrodt, Kanu-Nachwuchstrainer in Leipzig, an die Regattastrecke gekommen. Beide sind in ihrer aktiven Zeit selbst auf dem Beetzsee gestartet.

Bei zauberhaftem Sommerwetter feierten sich die Stadt und das Land Brandenburg für ihr jahrzehntelanges Engagement für die Brandenburger Regattastrecke.

Als Ehrengeschenk von sächsischen Kanuverband brachten sie ein Kanu fahrendes Räuchermännchen mit. Beide hatten noch mehr dabei: Beispielsweise Trikots aus ihrer Karriere. Olaf Heukrodt holte zudem ein Paddel hervor. Da staunte Uwe Philipp. „Damit bin ich einst hier auf dem Beetzsee auf Medaillenjagd gewesen,“ sagte der Sachse. Dazu holt er ein altes Foto aus der Tasche und einen Satz Medaillen von der Regattastrecke. Auch Alexander Schuck verschenkte alte Urkunden von Regatten auf der Strecke. „Das sind ja irre Erinnerungen, da bekommt man ja Gänsehaut,“ freut sich Uwe Philipp.

Riesiges Erinnerungsfoto

Einige Stunden zuvor musste er sich noch darum kümmern, das die große Festveranstaltung ohne Probleme über die Bühne ging. Aber er hatte wieder ein tolles Team, viele fleißige Hände, die ihn unterstützten und „die Stimme“ der Regattastrecke Arno Boes.

Der konnte fast pünktlich alle Gäste begrüßen, die sich zuvor noch auf einem Passepartout verewigten, das später ein großes Erinnerungsfoto an diesen Tag einrahmen wird.

Die Gäste alle zu benennen ist fast unmöglich, aber einige sollen unbedingt genannt werden. Hartmut Töpel, der Planer der Anlage, und Horst Grätz, der Statiker, der die damals revolutionäre Tribüne berechnete. Ebenso die Sportlegenden Birgit und Frank Fischer oder die Ruderinnen Kathrin Boron-Kölm und Ronja Fini Sturm, die Samstag auch ihr Ticket für Tokio zu den Olympischen Spielen erhielt.

Zahlreiche Ehrengäste

Natürlich waren die Ruder- und Kanufunktionäre da. So Thomas Konietzko, Präsident des Kanu-Verbandes, Dag Danzglock, Vize-Vorsitzender des Ruderverbandes, Manfred Schubert, Ehrenpräsident des Landes-Kanu-Verbandes, Hartmut Duif, Präsident des Landesruderverbandes, die Präsidentin des Landes-Kanuverbandes Dajana Pefestorrf und Ralf Holzschuher, Präsident des Landesruderverbandes.

Neben OB Steffen Scheller war auch Ministerpräsident Dietmar Woidke unter den Gästen, der Sportministerin Britta Ernst an seiner Seite hatte.

Die Stadt steht zu ihrer Strecke und träumt von Olympia

Die Stadt Brandenburg hat in den zurückliegenden 25 Jahren viel dafür getan, die Naturrennstrecke zu einer modernen Anlage auszubauen, die höchsten technischen Anforderungen genügt. Scheller würdigte das Tun seiner Vorgänger, auch Helmut Schliesing war unter den Ehrengästen.

Zuvor wurde Uwe Philipp spontan und mit einer etwas eigentümlich anmutenden „Krone“ zum „König der Regattastrecke“ gekrönt.

Tolle Party und viele Erinnerungen

Eine Ehrung, die bei allem Spaß, ihre Rechtfertigung hat ob der Leistung des umtriebigen Anlagenchefs. Ganz offiziell wurden Hartmut Duif und Manfred Schubert für ihr langjähriges Engagement im Kanu- und Rudersport für das Land Brandenburg insgesamt geehrt. Im Anschluss wurde bis in den Abend gemeinsam gefeiert. Es wurde getanzt, gelacht und es gab unzählige Gelegenheiten zu fachsimpeln, sich an „alte Zeiten“ zu erinnern und ins Gespräch zu kommen.

Von Rüdiger Böhme

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