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Brandenburg/Havel Die CDU feiert sich und das Superwahljahr
Lokales Brandenburg/Havel Die CDU feiert sich und das Superwahljahr
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10:47 14.01.2019
Beim Neujahrsempfang der CDU. Mit dabei der CDU-Lokalpolitiker Michael Kilian (M.), der Sonntag seinen 60. Geburtstag feierte. Quelle: Foto: JAST
Brandenburg/H

Auf jedem Schiff, ob’s dampft, ob’s segelt, gibts einen, der die Sache regelt. Der Spruch von Guido Westerwelle (FDP) hallt in Brandenburg/H. nach. Das wurde Samstag deutlich, als die CDU zum Neujahrsempfang in die Werft lud.

Volles Haus und gute Stimmung: 200 Gäste beim Neujahrsempfang in der Werft an der Jahrtausendbrücke. OB Scheller hat das Ruder übernommen, muss aber jetzt auch liefern, was er angekündigt hat.

Vor einem Jahr, eröffnete dort CDU-Kreischefin Dietlind Tiemann die heiße Phase des OB-Wahlkampfes für Steffen Scheller.

Neuer Kapitän an Bord

Nicht ohne daran zum erinnern, dass sie 14 Jahre zuvor „als Kapitän das Schiff übernahm“, und sich ordentliche Offiziere“ und eine „tolle Mannschaft“ gesucht habe. Nun sind die Offiziere mit Michael Brandt, Walter Paaschen und Jan Penkawa noch da. Und Steffen Scheller ist nun sogar OB.

Und seither scheint das Schiff weiter auf sicherem Kurs Fahrt aufzunehmen. Die Werft als Ort für den Neujahrsempfang 2019 war erneut gut gewählt, um den neuen Kapitän, Offiziere, Tanker und Schlepper in Szene zu setzen. Das gelang: Die Stimmung war, wie es sich für den Auftakt im Superwahljahr gehört, ausgelassen, die meisten gut gelaunt.

Offene Versprechen

Keine Frage, Dietlind Tiemann ist als Vorsitzende des 200 Leute starken CDU-Verbandes in Berlin angekommen und weiter unumstritten. Sie hat aber dafür das Gros ihres Einflusses an Steffen Scheller übergeben, der sich längst emanzipiert hat. Allerdings muss er nun liefern: Vor einem Jahr kündigte er beim Neujahrsempfang an, sich direkt nach seiner Wahl um die Errichtung einer Tiefgarage unterm Neustädtischen Markt und die Errichtung von Parkhäusern am Rand am Bahnhof zu kümmern.

Außerdem wolle er die Chancen der Digitalisierung nutzen und freien Internetzugang an den zentralen Orten anbieten. Nun gibt es ein paar WLAN-Hotspots und die Schulen bekommen Dank der Stadt und der Stadtwerke schnelles Internet. Doch abgearbeitet ist keine der Baustellen.

Unnötiger „Machtwechsel“

Den gut 200 Gästen schien dies Samstag egal. Sie nutzten die Zeit für gute Gespräche und amüsierten sich wohlwollend über einen Versprecher von Barbara Richstein. Die Vize-Landeschefin der CDU beschwor für dieses Jahr einen „Machtwechsel“ in Stadt und Land Brandenburg. Im Land, so war man sich beim CDU-Empfang einig, könnte das sinnvoll sein. In der Stadt wolle die CDU aber weiter regieren.

Von Benno Rougk

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