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Brandenburg/Havel Schwacher Korso, tolle Pyro-Show
Lokales Brandenburg/Havel Schwacher Korso, tolle Pyro-Show
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14:11 18.08.2014
Quelle: P. Rißling
Pritzerbe

„Es ist schade, aber die Laune lassen wir uns davon nicht verderben.“ Franz Lorenz war trotzdem sauer. Gerade hatte der Cheforganisator der „Flambierten Havel“ am Samstagabend erfahren, dass von insgesamt elf für den traditionellen Havel-Korso angemeldeten Booten ganze drei an der Ablage erschienen waren, um die Prämierung des am schönsten geschmückten und illuminierten Bootes einzuheimsen.
Der Korso, in vergangenen Jahren stets beliebter Auftakt zum Spektakel, verkam in der 2014er Festauflage so zu einer Randerscheinung, die der Großteil des Festpublikums zwischen Bierstand und Bratwurst ignorierte. „Große Aufmerksamkeit kann man mit diesem Mini-Korso natürlich nicht erreichen“, so Lorenz schulterzuckend. Zumal eines der drei Boote auch noch mit Motorenproblemen zu kämpfen hatte und zunächst nicht starten konnte. „Auf eine große Prämierung haben wir unter diesen Umständen verzichtet.“ So überreichte der Festchef als Dank an die übrig gebliebenen Teilnehmer neben einer Flasche Sekt die Bitte, auch 2015 wieder dabei zu sein.

Und sonst? Was die acht unpässlichen Korso-Teilnehmer wohl befürchteten, traf am Samstag nicht ein – Pritzerbe blieb durchweg von Regen verschont. Vielmehr erwischten die Feiernden nach einem zuvor noch verregneten Tag einen klaren und lauen Sommerabend, der Ausgelassenheit und Feierfreude an der proppenvollen Ablage noch begünstigte. Das auch 2014 vom Kulturerbenverein aufgestellte Festprogramm sorgte mit dem Auftritt des nur wenig grazilen Männerballetts für einige Lacher. Der eigentliche Höhepunkt der „Flambierten Havel“ erfolgte gegen 22.30 Uhr auf Geheiß von Feuerwerker Heiko Schulz. Ein hell leuchtender Pritzerbe-Schriftzug am Kützkower Ufer, brennende Kerzen auf schwimmenden Plattformen, die beeindruckende Pyro-Show sowie als krönender Abschluss die Entzündung des Feuers – spätestens jetzt wussten die Gäste wieder, was das Pritzerber Stadtfest trotz seiner Schrumpfung so einzigartig macht. Das sieht auch Cheforganisator Lorenz so: „Wir haben etwas abgespeckt, starten erst in den frühen Abendstunden. Der Besucherstrom zeigt aber aufs Neue, dass die Leute gern mit uns feiern.“ Genau das taten Pritzerber und Gäste am Samstag. Im Wechsel angefeuert von der Brandenburger Rockgruppe G.I.N. und Musik vom Band.

Von Philip Rißling

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