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Brandenburg/Havel Diese Straßen will die Stadt Brandenburg sanieren
Lokales Brandenburg/Havel Diese Straßen will die Stadt Brandenburg sanieren
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00:17 01.02.2017
Krumm und schief: die Grabenstraße, hier nahe der Hauptstraße. Quelle: Heiko Hesse
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Brandenburg an der Havel

Erstmals hat die Stadtverwaltung einen zeitlich detaillierten Bauablaufplan für ihre Straßenbaustellen veröffentlicht, damit sich die Menschen darauf einrichten können, welche Behinderungen sie im Straßen- und im öffentlichen Nahverkehr sie erwarten. Der Plan ist sogar recht verbindlich, weil er mühsam mit den anderen Versorgern und Medienträgern wie Stadtwerken, Brawag, Telekom, RFT Kabel und auch den Verkehrsbetrieben ausgehandelt wurde, damit alle Beteiligten an jeweils einem Ort arbeiten und nicht jeder seine eigene Baustelle aufmacht.

In diesem Jahr ist es recht übersichtlich – wegen der geringen Zahl städtischer Baustellen und weil der Landesbetrieb Straßenwesen auch nur zwei größere Vorhaben auf der B 102 in Angriff nimmt. Im Frühjahr ist Baubeginn für den Abschnitt zwischen Autobahnanschlussstelle und Gewerbegebiet Schmerzke, Am Piperfenn, einschließlich der Ortsumfahrung Paterdamm.

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Abschnittsweise von Butterlake bis Gördenbrücke

Von Anfang März bis Dezember wird gleichzeitig am anderen Ende der Stadt gebaut, nämlich abschnittsweise von Butterlake bis Gördenbrücke. Die stadtauswärts führenden Fahrbahnen sind seit einigen Jahren fertig, die beiden Spuren stadteinwärts – faktisch die alte B 102 – werden in diesem Jahr ausgetauscht.

Die Stadt beginnt am 27. März mit dem Neubau der Willi-Sänger-Straße von der Sprengelstraße bis zur Fontanestraße. Also genau einen Monat nach der geplanten Übergabe des gerade im Bau befindlichen Abschnitts Sprengelstraße-Erich-Knauf-Straße wird begonnen, beendet werden soll das Vorhaben am 29. September.

Uferpromenade Beetzseeufer kommt auch dran

Genau terminiert ist auch ein anderes Bauvorhaben, das bereits im Februar beginnt, aber kaum Auswirkungen auf den Straßenverkehr haben dürfte. Vom 6. Februar bis 30. Juni wird in einem ersten Bauabschnitt die Uferpromenade Beetzseeufer von der Homeyenbrücke bis zum Schiffsanleger erneuert, von Anfang April von der Brücke aus bis zur Gartensparte „Zur Asche“ – verantwortlich ist die Fachgruppe Grünanlagen.

„Wer erwartet hat, dass auch die furchtbare Fahrbahn der Straße Beetzseeufer erneuert wird, den muss ich enttäuschen. Wir wollten dies bereits 2011 nach dem Neubau der Homeyenbrücke gleich erledigen, damals scheiterte dies genau wie heute allerdings am fehlenden Geld“, sagt der für Straßenbau zuständige Fachgebietsleiter Peter Reck.

Peter Reck, Brandenburger Bauverwaltung. Quelle: MAZ

Stellenweise eng auf der Straße wird es ab der ersten Aprilwoche, dann werden parallel die Haltestellen Steinstraße sowie Luckenberger Straße bis Ende August barrierefrei umgebaut. Das Gleiche passiert ab Anfang Juli inb der Hauptstraße und ab Anfang September in der Magdeburger-/Ecke Fouquéstraße.

Wilhelm-Weitling-Straße steht auch im Plan

Das Geld für diese vier Haltestellen war schon vor einem Jahr dafür aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Landes verplant worden. Lediglich einen neuen Fahrbahnbelag bekommen die Fohrder Landstraße vom Gleis Hafenbahn bis zur Upstallstraße (April bis August) sowie die Wilhelm-Weitling-Straße (Anfang Juli bis Jahresende).

Von Anfang Juli bis Ende Dezember erfolgt auch der Neubau der Grabenstraße von der Hauptstraße bis zum Wehr. Die Pläne dafür hat die Verwaltung bereits den Anliegern vorgestellt, es gab große Zustimmung.

Von André Wirsing

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