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Brandenburg/Havel Ehepaar hilft der vermissten Frau aus Lehnin entscheidend
Lokales Brandenburg/Havel Ehepaar hilft der vermissten Frau aus Lehnin entscheidend
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16:48 07.07.2019
Ein Polizeihubschrauber hatte nach der vermissten Frau aus Kloster Lehnin gesucht. Quelle: Kay Harzmann
Lehnin

Die am vergangenen Donnerstag vermisste Frau aus der Gemeinde Kloster Lehnin befindet sich in Sicherheit. Einem Ehepaar war die 48 Jahre alte, seelisch angeschlagene Frau auf der Landstraße zwischen Lehnin und Damsdorf aufgefallen.

Dass Paar ignorierte die Frau nicht, sondern leistete erste Hilfe. Sie ließen die Fremde einsteigen und fuhren mit ihr zur Polizeiwache nach Potsdam. Das war noch am Tag ihres Verschwindens, also am Donnerstag, berichtet die dortige Polizeiinspektion.

Angeblich auf wem Weg ins Frauenhaus

Die Polizeibeamten konnten die zu ihnen gebrachte Frau zunächst nicht mit der Vermissten in eine Verbindung bringen. Denn dem Ehepaar hatte die Unbekannte erzählt, dass sie von zu Hause weg ins Frauenhaus wolle.

Erst im Zuge weiterer Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei der Frau auf der Potsdamer Wache um die vermisste und gesuchte Dame aus Kloster Lehnin handelt.

Polizei suchte mit ihrem Hubschrauber

Da sie in keiner guten psychischen Verfassung war, sorgten die Polizeibeamten dafür, dass sie in einem psychiatrischen Krankenhaus Hilfe erhielt. Damit war die Betroffene nach Polizeiangaben auch einverstanden.

Am Donnerstagnachmittag hatte ein Polizeihubschrauber für Aufsehen erregt, der über Lehnin kreiste. Der Helikopter war mit einer Wärmebildkamera ausgerüstet, um damit besser nach der Vermissten zu suchen.

Das Auto zurückgelassen

Die Frau hatte ihren Wagen zwischen der Ortslage Lehnin und der Autobahn zurückgelassen. Angehörige und die Polizei waren beunruhigt.

Nähere Angaben zu dem hilfreichen Ehepaar, etwa dessen Alter und Herkunft, liegen der Polizei nicht vor. Die Helfer in der Not hatten die Wache wieder verlassen, noch bevor der Fall geklärt war. So kann niemand den beiden danken oder seine Anerkennung aussprechen.

Von Jürgen Lauterbach

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