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Brandenburg/Havel Es wird voll auf der Eigenen Scholle
Lokales Brandenburg/Havel Es wird voll auf der Eigenen Scholle
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05:57 15.07.2019
ITG-Prokurist Andreas Strauß (links) und StWB-Netzingenieur Ferry Elsaßer zeigen den Erschließungsplan fürs neue Baugebiet. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Das große Umgraben auf der Eigenen Scholle: Das letzte zusammenhängende Wohngebiet in der größten Eigenheimsiedlung der Stadt wird gerade komplett erschlossen.

Bauland auf der Pferdekoppel

Auf 3,7 Hektar einer ehemaligen Pferdekoppel entstehen 38 Ein- und Zweifamilienhäuser, Ende März hatten die Stadtverordneten den Bebauungsplan endgültig beschlossen.

Auf 3,7 Hektar einer ehemaligen Pferdekoppel zwischen Am Rehhagen und Eichhorstweg wird einmal komplett umgegraben und das künftige Wohngebiet mit 38 Einfamilienhäusern komplett erschlossen.

Investor ist die Göttiner Grundstücksentwicklungsgesellschaft von Hartmut Schulz, dem auch die Firma Ingenieur-, Tief- und Gleisbau. Diese wird bis Ende September das Baugebiet komplett erschließen, sagt ITG-Prokurist Andreas Strauß. „Sobald alle Arbeiten von der Stadt abgenommen sind, können die Erwerber mit dem Hausbau noch in diesem Jahr beginnen. Das Areal ist zu weiten Teilen bereits vermarktet.“

Eidechsen haben neues Zuhause

Naturschutzmaßnahmen wie das Zählen und Umsetzen von Zauneidechsen sind bereits erledigt, ein Amphibienzaun schützt nun das Baugebiet. Es sind Maßnahmen zum Wurzelschutz von Bäumen getroffen und es gibt Auflagen zur Grundwasserhaltung. Die ITG verlegt im Auftrag der Brawag 718 Meter Trinkwasserleitungen verschiedener Stärken, rund 1200 Meter Schmutzwasserleitungen und errichtet ein Abwasserpumpwerk in 5,14 Metern Tiefe. Zudem stellt das Unternehmen Straßen und Wege her – alle in Betonstein. „Schließlich ist es eine Wohngebietsstraße, da brauchen wir nicht eine solch hohe Bodenversiegelung.“ Zudem ist dann keine eigene Straßenentwässerung mehr nötig, die normale Oberflächenentwässerung erfolgt über parallel verlaufende Mulden. Die Trink- und Abwasserrohre verlaufen unter der Fahrbahn, alle anderen Medien liegen unter den Mulden.

Erdgas- und Stromleitungen

Parallel zur ITG sind im Auftrag der Stadtwerke Brandenburg noch andere Firmen im Einsatz. Die StWB-Tochter BISB verlegt über 810 Meter eine 50-Millimeter-Hochdruckleitung für Erdgas, die Am Rehhagen und am Eichhorstweg ans Netz angebunden wird. Zudem werden 38 Hausanschlüsse vorbereitet, die Eigenheimbauer können selbst entscheiden, ob sie sich anschließen lassen.

Elektro-Netz wird verstärkt

Bis Ende November sind die Firmen Elektro Brandenburg Havel GmbH und Elektro-Belitz nicht allein damit beschäftigt, eine Trafostation fürs Wohngebiet zu errichten sowie 450 Meter Mittelspannungskabel (15.000 Volt) und 550 Meter Niederspannungskabel zu den 38 Hausanschlüssen zu verlegen. „Zeitgleich mit dem Erschließen des neuen Wohngebietes bauen wir unser Netz auf der Scholle um, damit wir auch in Zukunft ein sicheres Versorgen ermöglichen. Dazu müssen wir einen Teil unseres alten Netzes ersetzen und den Bereich Mittelspannung neu ordnen“, sagt StWB-Netzingenieur Ferry Elsaßer. Es werden neue 20-Kilovolt-Anlagen gebaut, die allerdings mit den ortsüblichen 15 Kilovolt betrieben werden.

Durchfahrt immer möglich

„Das bedeutet, dass wir auch im Binnenfeld und im Buchenweg kräftig buddeln müssen. Die Befahrbarkeit der Fahrbahnen bleibt gesichert, wegen Arbeiten an den Grundstückseinfahrten werden die Firmen auf die Anwohner zukommen und Details absprechen“, verspricht Elsaßer. Auch wenn im neuen Wohngebiet die ersten Bauwilligen schon im Oktober/November loslegen wollen, bekommen sie den nötigen Baustrom mit Hilfe von Übergangslösungen.

Von André Wirsing

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