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Brandenburg/Havel Erster virtueller „Tag des offenen Denkmals“
Lokales Brandenburg/Havel

Erster virtueller „Tag des offenen Denkmals“ am 13. September 2020

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13:43 10.09.2020
Viele Brandenburger Veranstaltungsorte, wie hier das Industriemuseum, werden zum Tag des offnen Denkmals nicht real ihre Türen öffnen, sind aber am Computer erreichbar und gehen neue Wege. Quelle: Foto: Rüdiger Böhme
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Brandenburg/H

Angesichts der noch immer aktuellen Corona-Pandemie geht der „Tag des offenen Denkmals“ im Jahr 2020 neue Wege. Erstmalig öffnen ausgewählte Denkmale an diesem Tag virtuell ihre Türen und werden ohne räumliche und zeitliche Grenzen digital erlebbar. In der Stadt Brandenburg an der Havel gibt es unter www.stadt-brandenburg.de/tag-des-offenen-denkmals-2020 am Sonntag, dem 13. September 2020, einiges zu entdecken und neue interessante Einblicke zu gewinnen.

Welch unglaublich weiten und erfolgreichen Weg die Stadt Brandenburg an der Havel und ihre Bürgerin seit Beginn der Stadterneuerung zurückgelegt haben, zeigt überaus eindrucksvoll der Anfang der 1990er Jahre gedrehte Film BRANDneu.

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Spannende Angebote

25 besondere Grabmale auf dem Neustädtische Friedhof in der Kirchhofstraße 38, können individuell per Friedhofs-App auf einem Friedhofsrundgang oder am heimischen PC erkundet werden.

Im Gotischen Haus, Ritterstraße 86, führt ein virtueller Rundgang durch Kellerräume und die Ausstellung „Alchemie und Alltag“, es werden Hintergrundinformationen zur Hausgeschichte und archäologischen Ausgrabung präsentiert. Die Wiederherstellung der Johanniskirche durch Errichtung eines gläsernen modernen Westabschlusses und das Aufsetzen eines neuen Dachs ist im Zeitraffer zu erleben.

Freyhaus öffnet ab Mittag

Der Dom St. Peter und Paul lässt sich in einem virtuellen Rundgang besichtigen. Ein Video erläutert die aktuelle Ausstellung „Umdenken-Gedenkkultur am Dom zur Brandenburg“ im Dommuseum.

Die vier Etagen des Steintorturms können bis hinauf zum zinnenbewehrten Turmumgang virtuell bestiegen werden. Im Stadtmuseum im Frey-Haus, Ritterstraße 96, startet am Tag des offenen Denkmals um 14 Uhr das hEimWeRTs Festival. Das Museum kann zwischen 12 und 18 Uhr besichtigt werden. Zahlreiche Exponate werden auch virtuell in thematischen Rundgängen vorgestellt.

Bundesweite Aktion

Die Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg-Görden im Direktorenwohnhaus Anton-Saefkow-Allee 38 beteiligt sich auf ihrem Instagram-Kanal und ihrer Facebook-Seite ab 9 Uhr am digitalen Tag des offenen Denkmals. Gezeigt werden insbesondere private Fotografien des Gebäudes aus den 1930er Jahren, verschränkt mit motivgleichen Bildern aus der heutigen Perspektive.

Das Industriemuseum im ehemaligen Stahl- und Walzwerk Brandenburg präsentiert mit Blicken aus den Krankanzeln und dem Inneren des Siemens-Martin-Ofens ungewohnte und spannende Sichtweisen auf das technische Denkmal.

Die vielfältigen bundesweiten Veranstaltungen können über die Homepage der Deutschen Stiftung Denkmalschutz unter www.tag-des-offenen-denkmals.de besucht werden.

Von MAZ