Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel FDP-Empfang: Nowotny hält Grundsatzrede
Lokales Brandenburg/Havel FDP-Empfang: Nowotny hält Grundsatzrede
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:47 09.01.2017
Die FDP-Fahne ist geblieben. Norbert Langerwisch (BfB), Steffen Scheller (CDU) und Karsten Eichmüller (SPD,v.l.) diskutieren beim Neujahrsempfang Quelle: Meetingpoint
Brandenburg/H

Auch wenn es weniger werden, die in Brandenburg an der Havel ein FDP-Parteibuch tragen: Die Liberalen lassen es sich nicht nehmen, zu Beginn jedes Jahres einen Empfang zu geben.Viele Jahre lud man dazu ins Axxon-Hotel. Das war schon seit Jahren zu groß, nun wurde in den Gastraum des Sorat-Hotels gewechselt. Der FDP-Kreisvorsitzende Herbert Nowotny, der als letzter Liberaler in der SVV sitzt, konnte als Gäste unter anderem die FDP-Bundestagskandidatin Linda Teuteberg sowie Bürgermeister Steffen Scheller (CDU) begrüßen.

Nowotny hält eine Grundsatzrede

Wie immer hielt Nowotny eine Grundsatzrede, in der er das Jahr Revue passieren ließ und in der er daran erinnerte, dass das Jahr 2016 sowohl für die Liberalen vor Ort als auch für die Bundespartei ein schweres war. Die Attentate in Berlin und Paris, der Brexit und andere weltpolitische Katastrophen rief Nowotny gewohnt eindringlich in Erinnerung. Für den FDP-Chef, der schon zu DDR-Zeiten die Fahne der liberalen Blockpartei in der SVV hochzog, verfüge die Bundesrepublik über genug Potential um ihre Bürger vor Attentaten zu schützen. Nur müssten Gesetze, Geheimdienste und Werkzeuge auch effizient genutzt werden. Ein breites Thema nahmen die ihm auf den Nägeln brennenden Stadtthemen ein. „Der Packhof ist für eine Hundewiese zu schade. Ein Hotel belebt die Innenstadt“, meint Nowotny, der für die Hotelansiedlung streitet.

Stieger: „Niemand braucht ihn und seine Gurkentruppe“

Auch stärkte er der Stadtspitze beim Kampf gegen die Einkreisung den Rücken. Regelmäßig sah man ihn beim sammeln von Unterschriften gegen die Reform. Dieses Engagement mag ein Grund dafür gewesen sein, dass auch Dirk Stieger und Norbert Langerwisch für der Büfübü-Bewegung den Weg zur FDP fanden. In der WhatsApp-Gruppe, aus der sich die Büfübü nach ihrem SPD-Abgang bildete, hatte man sonst ziemlich unverschämt gegen die Liberalen und „den selbstverliebten FDP-Granden“ Nowotny gehetzt. „Der hat bis heute nicht verstanden, dass ihn und seine Gurkentruppe niemand mehr braucht“, schrieb Stieger damals an seine neun Mitstreiter. Und Norbert Langerwisch zitierte Minuten später augenzwinkernd die Liberalen: „Sag ich doch: Keine Sau braucht die FDP!“

Ob das so ist, wird das Wahljahr zeigen. An der Brandenburger Basis „gibt es keinerlei personelle und inhaltliche Erneuerung und niemanden mehr, der sich darüber aufregt“, sagt ein resignierter FDP-Mann zur MAZ.

Von Benno Rougk

Das Entsorgungsunternehmen Mebra in Brandenburg an der Havel hat in den beiden Vorjahren diverse Turbulenzen erfolgreich durchgestanden und sortiert nun seine Aktivitäten. Im Recyclingpark wird ein Spezialentsorger angesiedelt, zudem hat nun die Mebra hier ihren neuen Firmensitz, den sie aus dem mittelmärkischen Prützke abgezogen hat.

09.01.2017

Der gebürtige Brandenburger Kevin R. (25) soll seinen zehn Wochen alten Sohn Calvin in einer Art „Blutrausch“ erschlagen haben. Das sagte am Montag die Gerichtsgutachterin vor dem Landgericht Potsdam aus. Sie beurteilte die Persönlichkeit des Angeklagten, seine Schuldfähigkeit in der Tatnacht und die Gefahr, die in Zukunft von ihm ausgehen könnte.

10.01.2017

Die neue Kaffeemaschine strahlt hinter dem Tresen, die Möbel machen den Eindruck, als seien sie gerade von der Möbelfirma geliefert worden. Im „Kaffee Kännchen“, ein bei den Brandenburgern seit Jahrzehnten beliebtes Café, wird nach Monaten des Leerstands wieder eingegossen. An diesem Mittwoch wird die havelstädtische Institution neu eröffnet.

09.01.2017