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Brandenburg/Havel Farbspiele zwischen Bücherwänden
Lokales Brandenburg/Havel Farbspiele zwischen Bücherwänden
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15:35 01.02.2017
Erhard Wicht vor seinen Bildern in der neuen Ausstellung in der Bibliothek der Fachhochschule Brandenburg. Quelle: Christine Lummert
Brandenburg/H

Farbspiele heißt die Ausstellung der Malklasse von Ana Finta, die im Foyer der Bibliothek der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) zu sehen ist. Zumeist gegenständliche aber auch abstrakte Werke ziehen mit ihrer intensiven Farbgebung die Blicke an. Intensives Grün, strahlendes Gelb und Orange oder kühles Weiß und Blau machen die Wände, aber auch das ein oder andere Bücherregal der Bibliothek lebendig. Unter den knapp 50 ausgestellten Bildern finden sich auch einige bekannte Eindrücke, wie eine winterliche Szene vom Pritzerber See, eine Perspektive des Elbsandsteingebirges oder ein Blick über die Havel.

Einige aus der Gruppe haben schon Erfahrungen damit gesammelt, ihre Werke auszustellen. Für Erhard Wicht war es dagegen das erste Mal. „Ich bin da aber ganz gelassen, denn ich habe keineswegs den Anspruch, hier als großer Künstler dazustehen“, sagt Wicht, der vor der Pensionierung als Nervenarzt tätig war.

Vor etwa 60 Gästen, die zur Vernissage gekommen waren, wies Wicht mit einem Augenzwinkern darauf hin, dass hier nur Grauköpfe mit ihren Bildern vertreten sind. Vor 15 Jahren hat sich die Gruppe unter der Leitung von Ana Finta zusammengefunden, um die Kunst der Malerei wiederzuentdecken oder sich ganz neu darauf einzulassen.

Roswitha Neuhaus ist von Beginn an dabei. Quelle: Christine Lummert

Roswitha Neuhaus ist von Beginn an dabei. „Zur Jahrtausendwende bin ich mit 60 Jahren in Rente gegangen und da ich einmal Kunsterziehung studiert, dann aber in einem anderen Feld gearbeitet habe, kam ich auf die Malerei zurück“, erzählt sie von ihren Anfängen.

Neuhaus hat sich vor allem mit dem Malen in Acryl beschäftigt und zieht immer noch viel Inspiration aus den Werken ihrer Mentorin Ana Finta. „Vor allem die leuchtenden Farben in ihren Bildern sind immer wieder beeindruckend“, sagt Neuhaus, die sich mit ihrem Bild Fisch im Roten Meer selbst sehr gelungen auch auf das Feld der Abstraktion gewagt hat.

Erhard Wicht und seine Frau Gisela sind vor sechs Jahren zu Fintas etablierter Malklasse gestoßen, zu der auch Helga Großer, Karin Kopsch, Hans Förster und Ursula Ristau gehören. „Wir treffen uns einmal in der Woche im Atelier und dieser kleine Kreis, der sich da unter der Anleitung von Ana Finta gebildet hat, ist ideal, um an seinen eigenen Bildern zu arbeiten“, findet Wicht. Als Hobbymaler musste er sich erst einmal in die verschiedenen Maltechniken einarbeiten, aber mit zunehmender Sicherheit im Umgang mit Pinsel und Leinwand stellt sich auch ein ganz anderes Gefühl ein. Für Erhard Wicht bedeuten die Stunden vor der Staffelei inzwischen eine Zeit „in der man die Seele baumeln lassen kann“ und für Roswitha Neuhaus ist das Malen zu einer Form von Meditation geworden, während der eine neue Welt vor dem inneren Auge auftaucht, die dann in Bilder übersetzt wird.

Von Christine Lummert

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