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Brandenburg/Havel Fisch des Jahres 2021: Brandenburgs Angler nehmen es mit Karpfen, Wels und Hecht auf
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Fisch des Jahres 2021: Brandenburgs Angler nehmen es mit Karpfen, Wels und Hecht auf

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10:50 22.07.2021
Jens Schmidt holte diesen kapitalen Karpfen aus dem Wasser.
Jens Schmidt holte diesen kapitalen Karpfen aus dem Wasser. Quelle: Foto: privat
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Potsdam

Brandenburg angelt – und fängt! Auch die schwierige Pandemiezeit hielt die Petrijünger zwischen Elbe und Oder nicht von ihrem Hobby ab. Individuelles Angeln war immer erlaubt. Allerdings blieben die coronabedingten Rahmenbedingungen nicht ohne Folgen. Fachgeschäfte mussten schließen, das Vereinsleben ging in die Zwangspause, nächtliche Ausgangssperren und das Ausbleiben von angelnden Touristen überschatteten auch den Angelsport in Brandenburg.

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Frank Schadow aus Eisenhüttenstadt mit seinem 1,44 Meter langen Oderwels. Quelle: privat

Langsam treffen nun aber beim Landesanglerverband Brandenburg (LAVB) und bei der MAZ Fangmeldungen über rekordverdächtige Fische ein. Die Gemeinschaftsaktion „Fisch des Jahres 2021“ nimmt Fahrt auf. Mit dabei ist zum Beispiel Rüdiger Bläsing aus Ludwigsfelde. Ihm gelang am 24. Juni der Fang eines 1,06 Meter langen Hechts, der im Schwielowsee einem Wobbler nicht widerstehen konnte. Ein 1,44 Meter langer Wels geht auf das Konto von Frank Schadow aus Eisenhüttenstadt. Der 21,3 Kilo schwere Urian schnappte sich in der Oder einen Köderfisch. Aus dem Seddinsee an der südöstlichen Stadtgrenze von Berlin holte Thomas Oleynik-Arndt eine wunderschöne Schleie von 51 Zentimetern. Tinca tinca hatte sich von einem Tauwurm verführen lassen – um nur einige Beispiele zu nennen.

Einem Wobbler konnte dieser 1,06 Meter lange Hecht nicht widerstehen. Glücklicher Fänger ist Rüdiger Bläsing aus Ludwigsfelde. Quelle: privat

Indessen geht die Aktion „Fisch des Jahres 2021“ weiter. In den Ferienwochen rechnen die Initiatoren mit steigenden Fangmeldungen. Gesucht werden die längsten Fische in 14 Kategorien von Aal bis Zander. Die erfolgreichsten Petrijünger dürfen sich auf hochwertiges Zubehör der Firma Angelgeräte Sänger und des überregionalen Fachhändlers AngelJoe freuen. Ein Sonderpreis ist dem erfolgreichsten Nachwuchsangler bis 16 Jahre vorbehalten.

Die MAZ begleitet die Aktion und bedankt sich in Kooperation mit dem Märkischen Anglerverband bei allen Petrijüngern mit einem digitalen MAZ-Abo-Angebot. Lesen Sie jetzt MAZ+ zwei Monate gratis!

++ Jetzt mitmachen: Hier können Sie uns Ihren Fang mitteilen ++

Die Einhaltung der Schonzeiten und Mindestmaße sowie der weidgerechte Umgang mit dem Fang sind für uns selbstverständlich. Beim Ansitz auf Raubfische wird der Besitz eines Fischereischeins vorausgesetzt. Das Friedfischangeln ist in Brandenburg seit 2006 ohne Fischereischein erlaubt. Als Angler ohne Fischereischein sollten Sie folgende drei Papiere immer dabei haben: Eine Nachweiskarte mit der Fischereiabgabemarke. Diese ist bei den Unteren Fischereibehörden und bei offiziellen Ausgabestellen von Angelkarten erhältlich. Zwingend ist außerdem eine Angelkarte für das jeweilige Gewässer. Mit dabei sollten Sie ferner ein Personaldokument haben. Das Angeln ist ab einem Alter von acht Jahren erlaubt.

Gewertet werden Fänge, die zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2021 getätigt wurden – in Brandenburger Gewässern. Es gibt aber eine Sonderkategorie für Fische aus der deutschen Ostsee und aus Boddengewässern.

Brandenburg angelt – und fängt. In 14 Kategorien suchen die MAZ und der Landesanglerverband (LAVB) rekordverdächtige Fische.

Folgende Süß- und Salzwasserfische werden gewertet: Aal, Bachforelle, Barsch, Blei, Hecht, Karpfen, Plötze, Quappe, Rotfeder, Schleie, Wels, Zander sowie Dorsch und Meerforelle.

Von Frank Bürstenbinder