Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Frühlingserwachen am höchsten Punkt der Stadt
Lokales Brandenburg/Havel Frühlingserwachen am höchsten Punkt der Stadt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:09 01.04.2019
Bei schönstem Wetter erweckten die Brandenburger ihren Marienberg am Samstag aus dem Winterschlaf. Primeln pflanzten auch Julia und Anton mit Heike Schulz und Linnéa mit Jennifer Reuter. Geholfen hat ihnen dabei BAS-Mitarbeiter Torsten Schiebahn (v. li.). Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Bei schönstem Wetter holten Samstag die Brandenburger den Marienberg nun endgültig aus seinem Winterschlaf. Eingeladen zum „Bergerwachen“, dem unterhaltsamen und sportlichen Start in die Saison im Bürgerpark Marienberg hatten die BAS, der Förderverein Marienberg, der Stadtsportbund (SSB) und die Gleichstellungsbeauftragte Kornelia Köppe. Zeitgleich fand der 11. Frauenlauf pünktlich zum Bergerwachen statt.

Der Berg ist erwacht

Um den Marienberg nicht nur aufzuwecken, mit Musik, Spiel und Spaß, pflanzten die etwa 1500 Kinder und Erwachsene an dem Vormittag auf der Wiese am Aufgang von der Bergstraße aus 500 Primeln.

Mit dabei Julia und Anton mit ihrer Mutter Heike Schulz oder Linnéa und Mutter Jennifer Reuter, die mit Unterstützung von BAS-Mitarbeiter Torsten Schiebahn ihre Primeln einpflanzten und dabei viel Spaß hatten.

Mit Musik, Spiel, Spaß und Sport haben hunderte kleiner und großer Brandenburger am Samstag ein fröhliches Fest auf dem Marienberg gefeiert.

Die Mitarbeiter der BAS standen bereit, den Pflanzern bereitwillig mit Spaten und Pflanzkenntnis zu helfen. Die 500 Primeln, die vom Förderverein gespendet wurden, fanden schnell einen Platz und wurden wild durcheinander auf der Wiese eingesetzt.

Buntes Volksfest für die Familie

Gleichzeitig wurde für das Projekt „schön & stark“ für krebskranke Brandenburgerinnen gesammelt. Dafür wurden die Erlöse aus dem Startgebühren des Frauenlaufes sowie die Erträge aus dem Verkauf der Speisen und Getränke gesammelt. Wie viel zusammen gekommen ist, wird bekanntgegeben, sagt Kornelia Köppe.

Damit niemandem langweilig wurde, gab es viel Unterhaltung. Dazu gehörten die Trommler von „Casomai“, einer Truppe Brandenburger Musiker, die Maskottchen mehrerer Unternehmen, der Clown Elli Pirelli, die Hüpfburg des SSB oder das Kinderschminken bei der Lebenshilfe.

Außerdem feierte die Friedenswarte Saisonstart, war diesem Tag geöffnet und zeigte im Rahmen der Frauenwoche Kunstwerken der Künstlergruppe Adra.

Wissenswertes zur Telegrafie

Als Highlight erwies sich erneut der optisch-mechanische Telegraph auf dem Hochbehälter, der neben der tollen Rundumsicht auf die Stadt zu bewundern und zu bedienen war.

Möglich machten das die Freunde der „Interessengemeinschaft Optische Telegraphie Station 6 – Schenkenberg“. Sie standen für alle Fragen rund um die Telegraphenlinie, die im 19. Jahrhundert die Nachrichtenübermittlung zwischen Berlin und Koblenz ermöglichte, bereit.

Und um den Kindern die Funktion besser erklären und Probenachrichten senden zu können, hatten sie einen Kindertelegraphen dabei.

Von Rüdiger Böhme

Glücksspiel kann gefährlich sein. Davon wissen jetzt zwei Brandenburger ein Lied zu singen, die sich Samstag kräftig alkoholisiert am Automaten eine Prügelei lieferten.

31.03.2019

Er log bei seinem Wohnort und in Bezug auf seine Freundin: Der SPD-Kandidat für die Europawahl, Simon Vaut, hat die Vorwürfe gegen ihn jetzt öffentlich eingeräumt. Auf Facebook fleht er nun, seine Partei bei der Wahl nicht wegen seiner Fehler abzustrafen.

31.03.2019

Die Firma Loft-Bau soll zahlen für die Verschrottung der denkmalgeschützten Königswelle aus der Havelmühle. Die Höhe steht aber noch nicht fest. 10.000 Euro Bußgeld, den Vorschlag lehnt Geschäftsführer Delfs ab.

01.04.2019