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Brandenburg/Havel Tonnenschwere Betonbinder durften endlich weiterfahren – Verwaltung kam nicht aus dem Knick
Lokales Brandenburg/Havel Tonnenschwere Betonbinder durften endlich weiterfahren – Verwaltung kam nicht aus dem Knick
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13:19 02.08.2019
Die tonnenschweren Betonbinder wurden in der Nacht zu Freitag wieder ins BWB-Werk gebracht. Quelle: privat
Brandenburg/H

Die zwei tonnenschweren Dachbinder, die in der Nacht zu Mittwoch auf der B1 zwischen Brandenburg und Plaue von einem Schwerlasttransporter fielen und bis Mittwochmittag die Straße blockierten, durften am späten Donnerstagabend endlich weiterfahren.

48 Stunden sind vergangen, nun sind die bei einem Unfall auf der B1 zwischen Brandenburg und Plaue von einem Schwertransporter gefallenen Betonbinder wieder zurück im Werk der BWB-Betonwerke Brandenburg.

Gut 48 Stunden nach dem Unfall – also am späten Donnerstagabend – lag schließlich die letzte erforderliche Freigabe vor, der Transporter konnte kurz vor 23 Uhr unter Begleitschutz und samt der tonnenschweren Ladung zurück zum Produzenten, den BWB Betonwerken Berlin-Brandenburg mit Sitz in der August-Bebel-Straße, fahren.

>>LESEN SIE AUCH: Wie ein Schwertransporter auf der B1 strandete

Stadtverwaltung kann Freigabe nicht erteilen – lange Verzögerung

Der Grund für die lange Verzögerung ist banal – in der Brandenburger Stadtverwaltung war schlicht niemand anwesend, der die Genehmigung erteilen konnte. Die zuständige Sachbearbeiterin und ihre Stellvertreterin weilen aktuell im Urlaub.

Letztlich fand sich aber doch noch eine Kollegin, die das Verwaltungs-Okay geben konnte. Eine Verfügung des Landesbetriebs Straßenwesen lag da bereits lange vor, auch die Polizei war bereit zum Abtransport.

Betonteile sind nicht mehr zu gebrauchen

Die tonnenschweren 27 Meter langen Beton-Fertigteile sind indes nicht mehr zu gebrauchen und müssen verschrottet werden, heißt es von BWB-Seite. Die Entladung der Betonbinder begann am Freitagmorgen mithilfe eines Krans der heimischen Firma BMK.

Von Philip Rißling

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