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Brandenburg/Havel Glatteis auf B 1: Kühltransporter rutscht aus
Lokales Brandenburg/Havel Glatteis auf B 1: Kühltransporter rutscht aus
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19:00 05.02.2013
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BRANDENBURG/H.

Das war die Ladung eines Lastwagens mit Sattelauflieger, der etwa in Höhe der Max-Josef-Metzger Straße (Abfahrt zum Gefängnis) in die Böschung gekippt war und sich weder vor noch zurück bewegen konnte.

In der Nacht zu Dienstag war der Fahrer des Lebensmitteltransporters aus dem Landkreis Oderland Spree gegen 3.20 Uhr auf der Plauer Landstraße (B 1) unterwegs in Richtung Plaue. Er wollte die Ware zu Kaufland nach Wittenberge liefern.

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Auf der vom Eis spiegelglatten Fahrbahn geriet der Transporter beim Beschleunigen kurz hinter der Verkehrsinsel ins Rutschen. Er schleuderte nach links über die Gegenfahrbahn und landete links in der Böschung. Der Auflieger kippte seitlich in den Straßengraben. Die Zugmaschine knickte nach rechts ab und kam quer zur Fahrbahn, ebenfalls im Graben, zum Stehen.

Der Fahrer blieb unverletzt, denn seine Zugmaschine prallte gegen keinen Baum. Der Mann half später mit, seine Ladung zu sichern und in einen Ersatztransporter zu bringen. Die Bundesstraße selbst blieb zunächst frei, so dass der frühe Berufsverkehr die Unfallstelle noch passieren konnte. Gegen 7.30 Uhr sperrte die Polizei die Straße einspurig, eine knappe halbe Stunde später waren beide Fahrspuren blockiert und gesperrt. Zahllose Autos mussten wenden, umdrehen und Umwege in Kauf nehmen.

Die Bergung des verunglückten Transporters zog sich über viele Stunden hin. Zunächst organisierte Bergungsleiter Robert Chlupka Brandenburger Abschleppservice ACE Helfer und die notwendige schwere Technik: einen 100-Tonnen-Autokran, einen Lkw-Berger, eine Wechselbrücke mit Bergungsausstattung und ein Reparaturfahrzeug.

Ehe sie zum Einsatz kamen, musste die gesamte Ladung aus dem Sattelauflieger geräumt werden. Der Aufbau der Stahlkonstruktion gestattet nämlich kein Anheben mit Ladung. ACE-Helfer, Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes und der Spedition entluden die Ware und schafften sie zu einem Ersatzfahrzeug. Da Kaufland auf die frische Ware wartete, musste ein zweiter Transporter kommen, der das Tiefkühlfleisch aufnimmt. Dabei durfte die Kühlkette nicht unterbrochen werden.

Die Verkehrsbetriebe Brandenburg hatten sich laut Rolf Nothnagel seit 6.30 Uhr auf die Situation eingestellt.

Die Busse der Linie E mussten über Fohrde und Briest nach Kirchmöser umgeleitet werden. An der Straßenbahnhaltestelle Hohenstücken-Nord standen außerdem Busse für die Weiterfahrt nach Kirchmöser bereit. Nachdem der Transporter aufgerichtet und fortgezogen wurde, hob die Polizei die Vollsperrung gegen 14.45 Uhr wieder auf. Die Höhe des Schadens ist noch unbekannt.

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