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Brandenburg/Havel Gollwitzer Storchquintett lernt das Fliegen
Lokales Brandenburg/Havel Gollwitzer Storchquintett lernt das Fliegen
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17:09 14.07.2019
Die fünf jungen Störche von Gollwitz starten ihre ersten Flugversuche. Sie sind noch immer bester Dinge. Quelle: Jürgen Führer
Gollwitz

 Jürgen Führer aus Kirchmöser hat sich mit seinem Fotoapparat auf die Lauer gelegt. Von der Gemeindewiese aus hat der erfahrene Fotograf im Bild festgehalten, wie die fünf kleinen Störche von Gollwitz das Fliegen lernen. Und wie die Elternstörche ihre Jungen groß und stark machen für das schon bald beginnende Leben in Freiheit.

Im Brandenburger Ortsteil Gollwitz haben es die beiden Altstörche bisher geschafft, ihre fünf Jungen durch die teils extremen Witterungsbedingen zu bekommen.

Am 27. Juni hatte die MAZ über den Nachwuchs des Storchenpaares berichtet, das schon seit 22 Jahren sein hoch auf einem Mast gelegenes Nest im Brandenburger Ortsteil Gollwitz ansteuert, wenn der Winterurlaub im Süden vorbei ist.

 Siehe dazu den Beitrag hier.

Der MAZ-Beitrag lockte prompt Radio- und Fernsehleute zu den Störchen auf dem Privatgrundstück der Familie Kliezek an der Gollwitzer Schlossallee. Schließlich sind fünf heranwachsende Jungtiere eines Storchenpaares nicht nur in Gollwitz selten.

Alle Jungtiere sind wohlauf

Die Zukunft des Nachwuchses ist lange Zeit ungewiss, wie der frühere Biologielehrer Hans Butenschön aus Gollwitz weiß. Reicht die Nahrung nicht für alle, muss in der Regel mindestens ein Jungstorch dran glauben. Doch in Familie Kliezeks Garten scheinen nun alle durchzukommen.

„Heute haben wir alle fünf gesehen“, berichtet Hans Butenschön am Donnerstagnachmittag. Das sei inzwischen selten. Denn die Kleinen können sich schon eine Weile in der Luft halten, sodass der ein oder andere meist unterwegs und das Nest nicht mehr voll besetzt ist.

Fotos von Jürgen Führer

Jürgen Führer hat die ersten Flugversuche vor einigen Tagen mit seiner Kamera eingefangen und dabei noch das gesamte Quintett im Nest angetroffen.

Die Alttiere waren zumeist damit beschäftigt, Futter heranzuholen oder sich auf der schönen Blumenwiese von den Strapazen der Aufzucht zu erholen.

Bald haben sie es geschafft und der komplette Nachwuchs lebt sein eigenes Leben. Vielleicht ja bei einem der Gollwitzer Angler, die ihnen den Start ins Storchenleben mit täglichen Fischrationen erleichtert haben.

Respekt aus dem Rheinland

Etliche MAZ-Leser haben sich übrigens über die Gollwitzer und ihre Störche gefreut. Margita Panzer schrieb auf der Facebookseite von MAZ Brandenburg: „Wir alle aus dem schönen Rheinland zollen euch allen Respekt. Es gibt überall Menschen, die für den Tierschutz einstehen.“

Anita Schulz findet es „toll von den Leuten“. „Danke an die Dörfler ... das freut mich sehr“, schreibt Ursula Keil.

Auch in Woltersdorf sind die drei Jungstörche inzwischen schon fast erwachsen, wie Jürgen Führer berichtet. Auch dort hat er Aufnahmen gemacht. Sämtliche Storchenfotos sind in unserer Bildergalerie zu sehen.

Von Jürgen Lauterbach

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