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Brandenburg/Havel Großer Bahnhof: Landesregierungen tagen gemeinsam im Brandenburger Rathaus
Lokales Brandenburg/Havel Großer Bahnhof: Landesregierungen tagen gemeinsam im Brandenburger Rathaus
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19:44 05.06.2018
Die Minister der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Brandenburg vor dem Brandenburger Rathaus. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

So viel Politprominenz kommt selten in Brandenburg an der Havel zusammen: Gut gelaunt und mit einem Lächeln im Gesicht haben die Minister und Regierungschefs der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Brandenburg am Dienstag vor dem Altstädtischen Rathaus Aufstellung genommen. Die Damen und Herren trafen sich nämlich zu einer gemeinsamen Kabinettssitzung in der Havelstadt. Beide Bundesländer möchten ihre Kooperation verstärken.

Viele Gemeinsamkeiten beider Bundesländer

Für Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) ein willkommener Anlass, den charmanten Gastgeber zu spielen. „Als Wiege der Mark und Ursprung des gesamten Landes Brandenburg haben wir mit dem Brandenburger Dom auch sehr enge religionsgeschichtliche Verbindungen nach Magdeburg als Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts“, erklärte Scheller.

Er begrüßte die Gäste vor dem Roland. „Schon mit der länderübergreifenden Bundesgartenschau haben wir gezeigt, dass wir die Region gemeinsam erfolgreich und nachhaltig entwickeln können. Wir freuen uns deshalb, heute Gastgeber beider Kabinette zu sein“, erklärte er.

Regierungschefs nehmen Scheller in ihre Mitte

Die Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) und Reiner Haseloff (CDU) nahmen Gastgeber Steffen Scheller für das Erinnerungsfoto in ihre Mitte. Danach ging es an die Arbeit.

Bei dem Treffen ging es unter anderem um einen besseren gemeinsamen Hochwasserschutz. Laut Staatskanzlei in Magdeburg sollen im Land Brandenburg über Deichrückverlegungen mehr als 5.900 Hektar Überschwemmungsfläche wiedergewonnen werden. In Sachsen-Anhalt sind es 530 Hektar. Zudem werde an der Havel unter der Federführung Brandenburgs das Projekt „Optimierung der Nutzung der Havelpolder“ umgesetzt, hieß es.

Zusammenarbeit beim Bauhausjubiläum

Auf der Tagesordnung stand auch das Thema Braunkohleausstieg. Zudem diskutierten die Länderchefs und Minister über den Umgang mit dem 100. Bauhausjubiläum im kommenden Jahr. Beide Landesregierungen sehen nach eigenen Angaben das Ereignis „gut vorbereitet“.

Durch einen gemeinsamen Antrag sei es gelungen, dass die Laubenganghäuser des zweiten Bauhaus-Direktors Hannes Meyer in der Dessauer Siedlung Törten und die nach seinen Entwürfen errichtete Schule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbunds im brandenburgischen Bernau 2017 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt wurden, hieß es.

Beide Länder arbeiten in einem länderübergreifenden Verbund zusammen, um das 100. Gründungsjubiläum des Bauhauses vorzubereiten.

Von hms

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