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Brandenburg/Havel Alter Schwede: Großer Empfang für Brennabor-Oldtimer im Industriemuseum
Lokales Brandenburg/Havel Alter Schwede: Großer Empfang für Brennabor-Oldtimer im Industriemuseum
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18:38 27.10.2019
Herzlich willkommen: Die Besucher bereiten dem gelben Brennabor einen würdigen Empfang im Brandenburger Industriemuseum. Quelle: Heiko Hesse
Brandenburg/H

Mit Schwung kommt er um die Ecke. Die Schaulustigen zücken ihre Handys und Fotoapparate. Nach knapp einer Minute biegt der 90 Jahre alte Brennabor in die Halle des Industriemuseums ein. Zahlreiche Besucher bereiteten dem gelb-braunen Oldtimer am Samstagnachmittag einen würdigen Empfang. Der Rahmen war das Museumsfest „Feuer und Flamme“.

Zum Empfang des Brennabor-Oldies waren viele Besucher in die Siemens-Martin.Ofenhalle gekommen. Manche hatten ihre schönen alten Autos mitgebracht.

Die 1. Brennaborverein Brandenburg war vor einiger Zeit auf den Brennabor Ideal gestoßen, der 1929 gebaut und dann direkt nach Schweden ausgeliefert worden war. Dort war die Limousine auch gelaufen, „und zwar nur 12.000 Kilometer“, wie Marius Krohn, Leiter des Industriemuseums, den Gästen berichtete.

2000 Euro, im das Schmuckstück herzurichten

Der Verein fand einen Sponsor, der den Wagen für einen fünfstelligen Betrag erwarb. Weitere 2000 Euro für Material seien nötig gewesen, um das Schmuckstück auf Vordermann und durch die Tüv-Abnahme zu bringen.

Brennabor-Experte und Vereinsmitglied Jürgen Schildhauer hatte diese Arbeiten ehrenamtlich übernommen. Ihm stand es dann auch zu, das Auto in die Halle zu fahren. Auch wenn er einiges reparieren musste: „Der Wagen war erstaunlich gut erhalten. Der Motor sprang beim ersten Versuch an.“

Auto wird im Museum öfter zu sehen sein

Bedauerlich sei, dass der Sponsor, ein Urenkel der Brennabor-Hersteller-Familie Reichstein, wegen der Erkrankung seiner Frau nicht zum Fest habe kommen können, sagte Krohn. Der Spender möchte nicht genannt werden. Die Ausfahrt in seinem Wagen hole man eben später nach.

Gleichwohl bleibt der Ideal nun dauerhaft in der Stadt Brandenburg. So wurde es mit dem Besitzer vertraglich vereinbart. Entweder kann man das Gefährt in der Brennabor-Ausstellung im Industriemuseum bewundern oder bei einem Oldtimer-Treffen in der Region. „Dafür ist das Auto hergerichtet worden – es soll auch fahren“, bekräftigte der Museumsleiter.

Das Fest, zu dem auch zahlreiche andere Enthusiasten mit ihren Oldtimern gekommen waren, hatte das Museum mit Kultur der 20er Jahre geschmückt. Dazu trug auch die Big Band der Freien Musikschule bei.

Von Heiko Hesse

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