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Brandenburg/Havel Havelfest: Die tollen Tage am Flussufer
Lokales Brandenburg/Havel Havelfest: Die tollen Tage am Flussufer
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22:19 23.06.2019
Viel Spaß hatten auch am Samstagabend die Besucher des Havelfestes mit der Boyband „Feuerherz“. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Drei Tage, die es in sich hatten, liegen hinter den Brandenburgern und ihren Gästen. Die Brandenburger Symphoniker setzten dem ganzen wie in jedem Jahr die Krone auf. Das Havelfest verdient sich Bestnoten.

>>Bilder vom Abschlusskonzert der Symphoniker finden Sie hier

Das Drachenbootrennen gehört schon seit Jahren zum Havelfest und war auch bei der 56. Auflage des größten Stadtfestes wieder ein Glanzpunkt. Zehn Mannschaften waren in den Kategorien Fun, Sport und Premium am Start und machten unter sich den Sieger aus.

Richtig eng ging es in der Premiumklasse zu. Im Zehntelbereich lagen die Abstände, die am Ende die „Fire Dragons“ als Sieger ermittelten vor den „Justizdrachen“ und den „RFT Kabel Drachen“.

Miss Piggy und der Heiratsantrag

Ein Team ging als Sparschweine an den Start und hatte sogar „Miss Piggy“ dabei. Und eine Überraschung. Die legte am Ende ihr Tüllröckchen über das Haupt von Anja Ranke.

Die junge Frau bekam nämlich im nächsten Moment einen Heiratsantrag von ihrem Partner Frank Semmelhack. Zwei Ringe aus goldglänzender Alufolie waren schon vorbereitet.

Heiß her war es schon am Samstagvormittag zugegangen. Die Fundsachenversteigerung auf der Bühne am Brandenburger Heine-Ufer hat etliche Schnäppchenjäger angezogen.

Schlacht um 48 Fahrräder

Die Gäste lieferten sich am Heine-Ufer heftige Preisschlachten, bei denen neben Goldringen, Büchern und Koffern vor allem Fahrräder die Objekte der Begierde darstellten.

48 Drahtesel fanden bei dem Volksfest in der Havelstadt einen neuen Besitzer. Die Fahrradtypen waren so unterschiedlich wie ihr Zustand. Fundbüroleiterin Jana Siegel brachte vom beinahe nagelneuen Mountainbike über das eingestaubte Kinderfahrrad bis hin zum nicht mehr fahrtüchtigen Damenrad fast alles an den Mann oder die Frau.

Jubel um das Feuerherz

Die vor allem jungen Brandenburgerinnen stehen auf Jungs, die gut aussehen und tanzen können. Kreischalarm war angesagt, als die Boygroup „Feuerherz“ am Samstagabend auf die Bühne trat und fetzte.

Keineswegs waren die Havelstädter an diesem Wochenende unter sich. Unser Chronist lief Thüringern, Sachsen und Niedersachsen über den Weg, etliche von ihnen Stammgäste des Havelfestes. Ext

Stars wie Uta Bresan und Olaf Berger wurden am Sonntag gefeiert. Vor der Stadtwerke-Bühne trafen sich die jungen und gereifteren Fans der Schlagerszene. Als die Lieder ertönten, waren sie fast genauso laut wie die Teenies am Abend zuvor. Außerdem trommelten stampfende Füße zum Finale.

Der Sonntag ist der eher ruhige Tag der Feierlichkeiten, an dem die Schlagermusik zu ihrem Recht kommt. Stars wie Uta Bresan und Olaf Berger wurden gefeiert.

Vor der Stadtwerke-Bühne trafen sich die jungen und gereifteren Fans der Schlagerszene. Als die Lieder ertönten, waren sie fast genauso laut wie die Teenies am Abend zuvor.

Textsichere Schlagerfans

Auch die ältere Generation zeigte sich textsicher und sparte nicht mit Beifall. Hinter der Bühne der Stadtwerke ergab sich die Gelegenheit für ein kurzes Treffen zweier alter Bekannter. Olaf Berger und Marco Lessentin sind schon seit Jahren befreundet, standen auch schon gemeinsam auf der Bühne.

Richtig rockig und laut wurde es am Nachmittag noch einmal auf der Bühne auf dem Packhof. Peter Meyer, bekannt als Keyboarder der Puhdys, rockte mit seinen jungen Kollegen.

Trommeln im Wasserbad

Anschließend weckten die Trommler von Stamping Feet die letzten Schlafmützen auf, sie trommelten, was das Zeug hielt. Ein gelungener musikalischer Abschluss auf dem Packhof, wo sich bis in den Abend noch die Karussells drehten.

Die Kinder des Festes hatten ebenfalls ihren Spaß. Wenn das Programm einmal wenig für sie zu bieten hatte, dann gab es immer noch den gut besuchten Rummel, der die Besucher im zweiten Jahr auf das Packhofgelände lockte.

Für die Brandenburger Polizei war das 56. Havelfest ein eher ruhiges. Angesichts der Menschenmengen mussten die Beamten nur recht selten einschreiten. Nach Angaben eines Polizisten waren eher „Kleinigkeiten“ zu bearbeiten.

Weitere Beiträge auf MAZ-online über das Havelfest

Lesen Sie hier mehr über die Fundsachenversteigerung
Hier geht es Beitrag über das Drachenbootrennen.Lesen Sie hier mehr über das Programm des Abends.

Von Rüdiger Böhme

Die Fundsachenversteigerung auf der Bühne am Brandenburger Heineufer zog etliche Schnäppchenjäger an. Vor allem Fahrräder aus dem Fundbüro der Stadtverwaltung waren begehrte Objekte.

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