Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg/Havel Lehnin: Kirchenkreis wächst und braucht mehr Platz
Lokales Brandenburg/Havel Lehnin: Kirchenkreis wächst und braucht mehr Platz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:24 18.11.2018
Die Synodalen des Kirchenkreises Mittelmark-Brandenburg kamen zu ihrer Herbsttagung auf dem Klostergelände in Lehnin zusammen. Quelle: Foto: Christine Lummert
Lehnin

Die Neuen waren bei der Herbstsynode des Evangelische Kirchenkreis Mittelmark-Brandenburg (EKMB) noch nicht dabei. Offiziell gehört die Heilig-Geist-Kirchengemeinde Werder erst ab dem 1. Januar zum EKMB. Der seit vielen Jahren angestrebte Wechsel aus dem Kirchenkreis Potsdam ist seit der Landessynode Ende Oktober aber beschlossene Sache.

„Die Werderaner waren natürlich eingeladen, da die Herbstsynode der Potsdamer aber zeitgleich stattfindet, ging es dort erst einmal ums Abschied nehmen, bevor sie im nächsten Jahr in unserem Kreis dabei sind“, sagte Stefan Köhler-Apel, Präses des EKMB den versammelten Synodalen bei ihrer Tagung im Saal des Altehilfezentrums auf dem Lehniner Stiftsgelände.

Mit dem Übertritt wächst der EKMB um etwa 3000 auf 29439 Mitglieder an. Gute Nachrichten mit Blick auf das nächste Jahr hatte auch Thomas Wisch, der Superintendent des Kirchenkreises zu vermelden. „Wenn alles wie geplant zustande kommt, haben wir ab Januar im ganzen Kirchenkreis keine Vakanzstellen mehr.“

Ulrike Döbrich hat bereits ihren Dienst als Seelsorgerin am Johanniter-Krankenhaus in Treuenbrietzen angetreten. Im Januar beginnen zwei Pfarrer im Entsendedienst ihre Arbeit in Päwesin und Bad Belzig. Stefan Jankowski wird rund um den Beetzsee aktiv sein, Christiane Moldenhauer im Fläming. Auch für den Pfarrbereich Golzow-Planebruch bahnt sich eine Lösung an. Um die Jugendarbeit im Bereich Lehnin wird sich künftig Simone Lippmann-Marsch kümmern. Mit der gleichen Arbeit ist künftig in Päwesin sowie der Brandenburger Domgemeinde Konstantin Geiersberg betraut.

Nicht nur weil der Kirchenkreis wächst, war die Suche nach geeigneten Räumen für ein Kirchenkreiszentrum wichtiges Thema der Herbstsynode. Bisher arbeitet das Leitungsteam eingeengt in der Superintendentur auf dem Lehniner Stiftsgelände. „Der Platz ist knapp, vor allem für die regelmäßigen Versammlungen“, so Wisch.

Eine eigens eingerichtete Arbeitsgemeinschaft (AG) hat fünf Standorte in Lehnin und Brandenburg nach verschiedenen Kriterien sondiert. Um Büros, Tagungszimmer, Versammlungssaal und Funktionsräume idealerweise unter einem Dach versammeln zu können, kristallisierten sich zwei Varianten in Lehnin heraus, die nach Mehrheitsentscheidung der Synode jetzt im Detail auf Finanzierung und Umsetzbarkeit von der AG Kirchenkreiszentrum weiter untersucht werden sollen.

Im Fokus rücken damit das Pfarrhaus in der Lehniner Goethestraße, das mit einer Sanierung der alten Räume, sowie einem Anbau zum Zentrum für die Arbeit im Kirchenkreis werden könnte. Die andere Variante wäre auf dem Stiftsgelände umsetzbar. Zwei alte Wohnbungalows gegenüber des Altenhilfezentrums würden dann abgerissen und an gleicher Stelle ein kompletter Neubau enstehen. Zur Frühjahssynode sollen die Ergebnisse der AG zur Abstimmung vorliegen. Vor allem um die Finanzierung der verschiedenen Varianten wurde jetzt schon diskutiert. „Es bleibt in der Abstimmung immer noch die dritte Möglichkeit, alles wie bisher zu belassen“, so Köhler-Apel,.

Von Christine Lummert

Eine eindrucksvolle Gedenkveranstaltung haben der Volksbund Kriegsgräberfürsorge und die Stadt Brandenburg Samstag im Dom und am Ehrenmal organisiert. OB Steffen Schellers erschütternde Rechnung: 80 Millionen Opfer der beiden Weltkriege sind die Zahl aller Deutschen, die heute in der Republik leben.

19.11.2018

Zum Jahresbeginn wird es am Brandenburger Theater zumindest eine neue Chefin geben: Offen bleibt aber noch immer, wer dann Intendant, wer Orchesterdirektor und wer Chefdirigent wird.

19.11.2018

Beim diesjährigen Türmetag in Brandenburg an der Havel haben die Veranstalter 7268 Turmbesteigungen dokumentiert. Die fleißigsten Teilnehmer erklommen 21 Türme. Dafür wurden sie nun ausgezeichnet.

19.11.2018