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Brandenburg/Havel Erfolgscoach kämpft gegen Mittelmaß
Lokales Brandenburg/Havel Erfolgscoach kämpft gegen Mittelmaß
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17:10 16.09.2014
Quelle: V. Maloszyk
Brandenburg an der Havel

„Das Leben hält unendlich viele Chancen bereit – für jeden, jederzeit“, erklärt Hermann Scherer. Der Erfolgsautor und mehrfach ausgezeichnete Lebensberater spricht gern von Chancen. „Manche Menschen sind besser in der Lage, sie zu erkennen und gewinnbringend zu nutzen als andere.“ Während diese Glückskinder immer oben schwimmen, regiere bei der großen Masse der Bevölkerung das Mittelmaß. Nach dem Motto: Es ist gut, wie es ist, denn es ist eben nicht anders gekommen. Diese weit verbreitete Denkweise will der 50-Jährige aufbrechen.

Scherer ist einer der gefragtesten Vortragsredner des Landes.

Hunderttausende hingen bereits an seinen Lippen, wenn er ihnen erzählte, wie sie ihr Leben nicht vergeuden. Und so hat er am Montagabend auch die rund 60 Besucher im Foyer des Theaters bestens im Griff. Scherer präsentiert Studienergebnisse, erzählt Witze, streut persönliche Anekdoten ein.

Quer denken, gegen den Strom schwimmen, das seien die Rezepte, um ein erfolgreiches Leben zu führen. Was Scherer meint, ist ein geschärfter Blick, um Chancen zu erkennen. Er spricht von „Chancenintelligenz“. Von Chancen, die es zu ergreifen gilt und von „Sonderangeboten des Lebens“, die die Menschen nur vom Weg abbringen. „Wer das Mittelmaß überwinden will, muss Regeln brechen.“ Dazu sei es nie zu spät. Hermann Scherer propagiert das Chaos, um dem Leben Impulse zu geben oder die jeweilige Karriere anzustoßen. „Nur wer loslässt, hat zwei Hände frei für neues Schaffen“, sagt er.

Auch Firmen müssten sich im internationalen Verdrängungswettbewerb diesen Herausforderungen stellen. „Wir werden tagtäglich von Gewöhnlichem überflutet. Es herrscht heutzutage in der Wirtschaft nicht mehr nur der Wettkampf um Qualität, sondern auch ein Wettkampf um die Kommunikation dieser Qualität.“  Scherer wirft dazu das Wort „Zuvielisation“ in den Ring. Von allem gebe es überall zu viel. Die Märkte würden immer härter, Alleinstellungsmerkmale seltener. Daher stünden die Unternehmen vor der Frage, wie sich ihr Produkt oder ihre Dienstleistung trotz großer Konkurrenz besser verkaufen lässt. Qualität allein reicht nicht mehr aus, um erfolgreich zu sein. Wer nicht auffällt, fällt hinten runter. „Was nützt es gut zu sein, wenn niemand es weiß?“, fragt der Marketingexperte. Gerade in schwierigen Zeiten sei es essentiell, sich von der Masse abzuheben.

Deshalb plädiert der Bayer eindrücklich für den Mut zur Veränderung. „Es gilt, nicht mehr im, sondern am Unternehmen zu arbeiten.“  Raus aus der Komfortzone, rein ins Abenteuer also. „Leider hat der Mensch einen Hang zum Mittelmaß. Wir denken, dass das, was ‚alle tun, nicht falsch sein kann.“ Das Gegenteil sei jedoch der Fall. Wer sich auf seine absoluten Stärken fokussiere und alte Denkmuster aufbreche, habe vielen schon vieles voraus. Scherers abschließender und von lautem Applaus begleiteter Rat an die Brandenburger konnte daher kaum anders lauten: „Gehen Sie raus und zünden Sie die Welt an!“

Von Philip Rißling

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