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Brandenburg/Havel Der BKC feiert eine pompöse Galanacht
Lokales Brandenburg/Havel Der BKC feiert eine pompöse Galanacht
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18:45 11.02.2018
Die Showtanzgruppe des BKC erhielt bei ihrer Zugabe spontan Unterstützung von Philipp, dem Prinzen der Saison. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Monika Rinau hat gerade noch ihren Auftritt absolviert und will sich eigentlich in eine stille Ecke setzen. Doch daraus wird nichts. Walter Kassin und Jaqueline Damus rufen die junge Frau in der Galasitzung des Brandenburger Karnevals Clubs (BKC) auf die Bühne. Denn sie darf dort den Verdienstorden in Silber entgegen nehmen, den der Bund Deutscher Karneval, Dachverband der deutschen Karnevalisten, verleiht.

Zur großen Galasitzung im Rahmen der 54. Saison lud am Wochenende der Brandenburger Karnevals Club (BKC) ins Große Haus am Brandenburger Theater. Es war eine höchst unterhaltsame Veranstaltung, bei der es laut, bunt und fröhlich zuging. Die MAZ war dabei und hat die besten Eindrücke gesammelt.

Während am Rosenmontag die beiden Brandenburger Karnevalsvereine BKC und KCH im Stahlpalast gemeinsam auf die Zielgerade gehen, feiert der BKC am Samstag seine große Galasitzung. Unter den Gästen sind viele Unterstützer des Vereins sowie der Präsident des Landesverbandes KVBB Walter Kassin. Er und BKC-Präsidentin Jacqueline Damus ehren Monika Rinau, weil sie seit schon 50 Jahren auf der BKC-Bühne steht. Mit der Ehrenmitgliedschaft würdigt der Verein ihr Wirken.

Denn kaum einer ist schon so lange aktiv wie Monika Rinau. Während sich die Gemüter mit stimmungsvollen Gesangseinlagen, derben Büttenreden und perfekt einstudierten Garde- und Showtänzen ablenken, wird die nächste Auszeichnung vorbereitet. Heiko Sack, inzwischen fast 20 Jahren beim BKC, erhält den Verdienstorden des Karnevalverbandes Berlin-Brandenburg in Silber. Begonnen hatte das Vorstandsmitglied als Ordner des BKC.

Im Verein stimmt in dieser Saison die Chemie ganz besonders, doch BKC-Roland alias Oliver Windeck, fragt sich, welche Chemie man denn Martin Schulz gegeben habe, dass er solche Kapriolen macht.

Seine Bewerbung zum neuen Wahlkampfmanager für den anwesenden OB-Kandidaten Steffen Scheller will Hartz der IV. alias Henrik Reinkensmeier abgeben. Er findet bei sich und dem Bürgermeister eine Menge Gemeinsamkeiten, unter anderem das beide vom Staat leben, nur eben in unterschiedlichen Gehaltsgruppen. Dabei sei Scheller wohl transfinanziell: ein armer Bürgermeister im Körper eines reichen Beamten. Reinkensmeier nimmt die Entwicklung vom „Groschenschubser“ bei der Sparkasse zum Finanzverwalter der Stadt auf die Schippe und vergibt schließlich den Spitznamen als „IBAN der Schreckliche“.

Stargast des Abends ist Tommy Watzke. Der Sänger aus Köln präsentiert sich im gelungenen Duett mit BKC-Vizechefin Angela Schmidt. Dann aber fällt ein anderer Karnevalist aus dem Rahmen.

Prinz Philipp zieht kurzerhand sein Jackett aus, steht plötzlich mitten unter den Damen der Schautanzgruppe und tanzt kräftig mit. Für diesen Ausdruck der Freude über die Saison erntet er viel Applaus. Zugabe wird gefordert.

Wenn an diesem Montagabend die Karnevalisten ihre aktuelle Saison beenden, geht es nach kurzer Pause schon bald wieder los. Denn die nächste närrische Saison muss vorbereitet werden.

Von Rüdiger Böhme

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