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Brandenburg/Havel Gründerfrage: Wie finde ich zahlende Kunden?
Lokales Brandenburg/Havel Gründerfrage: Wie finde ich zahlende Kunden?
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16:39 04.12.2019
Martin Wrobel lehrt an der THB Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Unternehmensgründungen. Quelle: JACQUELINE STEINER
Brandenburg/H

Martin Wrobel hat zwei große internationale Startups beim Aufbau und Wachstum begleitet: Freshworks ist ein Software-Startup, bei dem er der erste deutsche Mitarbeieter war, Meltwater befasst sich mit Medienbeobachtung im Internet. Mehrere Hundert Gründer und Startups hat er bei Marketin, Vertrieb und Personal unterstützt. Seit einem Jahr ist er Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Brandenburg – mit dem Schwerpunkt Unternehmensgründungen.

Kein Wunder, dass er als Referent angefragt wurde für das erste TEDx-Forum der THB, das an diesem Freitag startet. TED ist ein Innovationsforum, bei dem Forscher, Praktiker und Experten aus verschiedenen Ressorts unter einem Thema wissenschaftliche Impulsvorträge zu einem Thema halten, die Dauer ist auf jeweils 18 Minuten maximal begrenzt.

Unter das große Thema „Aufbruch“ passen die Unternehmensgründungen ganz genau. „Als ich gefragt wurde, ob ich mitmache, musste ich zwei Tage überlegen. Dann fiel mir ein, dass mein Promotionsthema ,Anatomie von Startup-Gründern’ perfekt passt. Das habe ich mit meinen heutigen Erfahrungen angereichert.“

Die Fragen der Gründer ähnelten sich immer: Wie finde ich Personal, wie Entwickler und wie Mitgründer? Die Hauptfrage bleibe auch gleich: Wie finde ich zahlende Kunden für mein Produkt? Der Vertrieb sei komplex, es gibt viele Mitbewerber, dafür wenig Geld und Zeit. Aus diesen unbekannten und unübersichtlichen Situationen heraus seien Metafähigkeiten zu entwickeln, die Menschen ermöglichen, auch im Unbekannten das Richtige zu tun. Wissen, Können und Erfahrungen seien nur bedingt hilfreich, man müsse vom Ergebnis her denken. Als Beispiel nennt Wrobel das Meltwater-Projekt: „Das war am Anfang kein perfektes Produkt. Dennoch war es für uns selbstverständlich, dass wir uns ransetzen und es immer weiter verbessern auf der Basis von Feedback. Das ,Versuch-und Irrtum-Prinzip’ geht in großen Unternehmen nicht, das funktioniert aber bei Startups.“

TEDx-Konferenz, 6. Dezember, 14-21 Uhr, Audimax THB.

Von André Wirsing

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