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Brandenburg/Havel Hohe Hürden für künftige Bauherren
Lokales Brandenburg/Havel Hohe Hürden für künftige Bauherren
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09:49 05.04.2018
Die Schutzzone um das Damsdorfer Wasserwerk soll deutlich erweitert werden. Quelle: Frank Bürstenbinder
Damsdorf

Die geplante Ausweitung des Wasserschutzgebietes in Damsdorf sorgt weiter für Diskussionsstoff. Am 8. Mai wird es um 18 Uhr in der Schule einen öffentliche Erörterung unter Beteiligung der Unteren Wasserbehörde der Kreisverwaltung geben. Der Termin ist die letzte Gelegenheit, um im laufenden Verfahren Einwände und Bedenken von Bürgern zu Papier bringen zu lassen. „Wir können das Verfahren nicht aufhalten. Aber Ortsbeirat und Gemeindevertretung wollen mit Stellungnahmen Kompromisse erreichen, um einige angekündigte Auflagen abzuschwächen. Dabei geht es nicht nur um kommunale Grundstücke“, stellte Ortsvorsteher Kevin Bolz am Mittwoch auf der gut besuchten Ortsbeiratssitzung klar.

Jubiläum nicht gefährdet

Von der Ausweitung des Schutzgebietes sind große Teile Damsdorfs betroffen. In geschützten Zonen liegen auch das Feuerwehrwehrgerätehaus, die Schule und Teile des Festgeländes, auf dem eigentlich am 7. September die 750-Jahr-Feier stattfinden soll. Die Gemeinde Kloster Lehnin bemüht sich nun diese Flächen von der Ausweitung befreien zu lassen. „Ich gehe davon aus, dass die Jubiläumsfeierlichkeiten wie geplant stattfinden können. Das Verfahren läuft ja noch“, sagte Ortsvorsteher Bolz. Das Areal um den Sportplatz gehört künftig zur zweithöchsten Schutzzone, in der nicht einmal mehr Volksfeste gefeiert werden dürfen.

Baulandausweisung wird zum Problem

Für den künftigen Damsdorfer Gewerbepark können die zusätzlichen Restriktionen, die die Trinkwasserqualität auch in den nächsten Jahrzehnten sichern soll, zu einem Vermarktungshindernis werden. Schwierig wird auch die Ausweisung von Bauland wie zum Beispiel südlich der Lehniner Straße. Auch darauf weist die Gemeinde Kloster Lehnin in ihrer bereits im Februar verabschiedeten Stellungnahme hin. Das Wasserwerk in der Berliner Straße wurde ursprünglich in den 1920er-Jahren errichtet und wird heute vom Wasser- und Abwasserzweckverband Werder-Havelland betrieben. Die Anlage versorgt rund 2000 Menschen.

Von Frank Bürstenbinder

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