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Brandenburg/Havel Ideen gibt es viele – doch wie geht es weiter am Packhof?
Lokales Brandenburg/Havel Ideen gibt es viele – doch wie geht es weiter am Packhof?
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14:14 19.06.2019
Noch viel Platz für Ideen: Der Packhof mit dem früheren Gartenschau-Gelände inmitten der Stadt ist noch unbebaut. Quelle: Rüdiger Böhme
Brandenburg/H

Beim Ideenwettbewerb zum Gestalten des Packhofes sind in der Verwaltung insgesamt 46 Vorschläge eingegangen. Das teilte sagt Rathaussprecher Jan Penkawa auf MAZ-Anfrage mit.

„Es gibt einen breiten Umfang, auch bei der Qualität der Einsendungen. Einige Ideengeber haben in kurzen Texten ihre Vorstellungen vom Packhof geliefert, andere haben detaillierte Pläne und Modelle eingereicht.“ Beteiligt haben sich unter anderem Anwohner, Schüler sowie Architekten und Stadtplaner.

„Die Mitarbeiter von der Stadtplanung bereiten die Ideen auf, damit wir sie öffentlich für jedermann zugänglich präsentieren können. Parallel dazu werden im September/Oktober die neue Stadtverordneten das Gremium für das nun folgende förmliche Werkstattverfahren bestimmen“, sagte Jan Penkawa weiter.

Stadtplanerin Andrea Kutzop hat aus Zeitgründen sich vorerst nur einen kurzen Überblick verschaffen können, doch ist auch sie voll des Lobes. „Aus meiner Sicht gibt es in den Vorschlägen eine ganz große Bandbreite, die Entwürfe reichen vom Park mit entsprechend mehreren Nutzungen von Freiflächen, über kulturelle Angebote bis zur Wohnbebauung.“

Das Aufbereiten der Vorschläge für die Stadtverordneten und für die Brandenburger Einwohner habe ganz praktische Gründe: „Sie sollen sich nicht in jeden Entwurf erst einlesen müssen, sondern gleich erfassen, was die jeweiligen Ideengeber vorschlagen.“

Die Stadt hatte den Ideenwettbewerb ins Leben gerufen, weil es unter anderem von den Bündnisgrünen und von der Bürgerinitiative Packhof den Wunsch und die Forderung gab, dass die Einwohner der Stadt die Möglichkeit haben sollen, sich mit ihren Ideen und Vorstellungen einzubringen. So konnten Skizzen, Projektbeschreibungen und Pläne bis zum 31. Mai im Rathaus eingereicht werden.

Gegen das Verfahren hatte beispielsweise der bekannte Architekt Achim Krekeler gewettert und seine Kollegen aufgefordert, sich nicht daran zu beteiligen. Oberbürgermeister Steffen Scheller (CDU) hatte dagegen argumentiert, dass es sich bei dem Ideenwettbewerb noch gar nicht um das förmliche Planungsverfahren handelt. Das wird erst mit dem Werkstattverfahren, und sich anschließenden Planungs- und Gestaltungswettbewerben in Gang gesetzt.

Von André Wirsing

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