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Brandenburg/Havel Konzert in Bibliothek: Mit Tuba und Trompeten
Lokales Brandenburg/Havel Konzert in Bibliothek: Mit Tuba und Trompeten
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15:16 26.01.2018
Konzert im Bürgerhaus im Brandenburger Stadtteil Hohenstücken. Quelle: Christine Lummert
Brandenburg/H

Die Premiere ist gelungen. Cornelia Stabrodt, die Direktorin der Brandenburger Fouqué-Bibliothek, konnte sich zusammen mit ihrem Team in der Stadtteilbibliothek in Hohenstücken über reichlich positive Reaktionen freuen. Aus der Kooperation der Bibliothek mit dem Brandenburger Theater entstand die Idee, eine bearbeitete Version für Blechbläser von Engelbert Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ von der Bühne in einen Leseraum der Hohenstückener Zweigstelle zu holen.

Dicht gedrängt zwischen Bilderbüchern, Ratgebern, und Jugendromanen saßen am Donnerstagnachmittag etwa 50 Zuhörer ganz unterschiedlicher Generationen und lauschten dem Erzähler Steffan Drotleff, der zusammen mit den fünf Musikern der Brennabor-Brass-Connection das altbekannte Märchen lebendig werden ließ.

Beginn einer Reihe von Konzerten in der Stadtteilbibliothek

„Da die Aufführung so gut angekommen ist, sollen jetzt natürlich weitere Veranstaltungen folgen und so wollen wir regelmäßig ein Stück Kultur nach Hohenstücken bringen“, sagte Stabrodt.

Dabei werden sicher viele Zuschauer wiederkommen, die sich jetzt gerne von „Hänsel und Gretel“ verzaubern ließen. Bevor es märchenhaft wurde, gab Drottleff eine kleine Einführung in die Instrumente, die in der nächsten knappen Stunde die Geschichte untermalten. Martin Sander und Andreas Weltzer ließen ihre kräftigen Trompeten hören, die in der Musik Hänsel und Gretel symbolisieren, die sich nach einem Streit mit der Mutter in den Wald aufmachten, um Beeren zu suchen. Das sanftere Waldhorn, gespielt von Mathias Weiss, stand für das Sandmännchen aus Humperdincks Oper, das den Schlaf der Kinder bewacht, als sie den Weg nach Hause nicht mehr finden.

Tief und dröhnend gab Mateusz Dudek mit seiner Tuba die Ankunft der bösen Hexe bekannt, die die Kinder am so verlockenden Lebkuchenhaus überraschte. Dem musikalischen Grusel stand Erzähler Steffan Drottleff nicht nach, als er seine verschlagen kichernde Hexenstimme zu Gehör brachte. Mit viel Mut und Köpfchen befreien sich Hänsel und Gretel aus ihrer misslichen Lage. Während die Hexe dran glauben muss, triumphieren die Trompeten. Dann mischt sich wieder die Posaune, gespielt von Sören Fries, unter die glücklichen Töne und kündigt die Ankunft von Vater und Mutter an, die ihre verschollenen Kinder im Wald wiederfinden. Glücklich zu Hause angekommen, wird ein großes Fest gefeiert und natürlich lebten sie dann alle glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

Konzert für die ganze Familie

Der vier Jahre alte Noah Beck war mit seiner Mutter Josephin zum Zuhören in die Stadtteilbibliothek gekommen. „Die Geschichte hat mir am besten gefallen, nur die Musik war manchmal ein bisschen laut“, fand der Kleine und dachte dabei wohl an die dröhnende Tuba. „Wir kommen regelmäßig in die Bibliothek in Hohenstücken, und die Idee zu dieser besonderen Märchen-Erzählung ist toll“, sagte Josephin Beck und wartet zusammen mit Noah gespannt auf die nächste Veranstaltung.

Von Christine Lummert

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