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Brandenburg/Havel Kräftemessen: Bensdorf ist wieder am stärksten
Lokales Brandenburg/Havel Kräftemessen: Bensdorf ist wieder am stärksten
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15:26 23.07.2017
Der ungleiche Kampf wurde am Ende wieder von den Bensdorfer Feuerwehrleuten gewonnen. Die Kids mühten sich redlich.
Der ungleiche Kampf wurde am Ende wieder von den Bensdorfer Feuerwehrleuten gewonnen. Die Kids mühten sich redlich. Quelle: J. Krumnow
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Ein etwa 200 Meter langes Stück Dorfstraße links und rechts des Dorfgemeinschaftshauses hatte die zehnköpfige Arbeitsgemeinschaft Dorffeste am Samstag für das diesjährige Sommerfest vereinnahmt. An einem Ende stand die Hüpfburg, am anderen war die Ponyreitstation eingerichtet. In der Mitte vor dem ehemaligen Gerätehaus qualmte der Grill, daneben klapperte es auf dem Würfeltisch, unterm Dach wurden Kaffee und Kuchen verzehrt, später Bratwurst, Bier und Mixgetränke.

So ließ es sich aushalten und genießen, was die zehnköpfige AG fürs Sommerfest vorbereitet hatte. Wie immer gaben alte Bekannte wie die Jagdhornbläser vom Alten Kanal auf der Bühne neben dem Schießstand gegenüber den Auftakt. Alte Bekannte, die man hier gern begrüßte.

Bei dem einen oder anderen fielen die Würfel recht günstig. Quelle: Jürgen Krumnow

Aber auch die folgenden „Mitteltannen“ aus Magdeburg, Double der bekannten „Randfichten“ in ihren Kniehosen mit breiten Hosenträgern, brauchten nicht lang, um die Stimmung zu heben. Nachdem sie den Holzmichel hochleben ließen, galt die Aufmerksamkeit der Gäste dem bekannten Feuerwehrwettkampf der Titanen. Drei Mannschaften, die Kinder, das Team der Arbeitsgemeinschaft und Kameraden der Altbensdorfer Feuerwehr mussten mit Seilen das 14,5 Tonnen schwere Löschfahrzeug 25 Meter weit ziehen.

Der ungleiche Kampf wurde wieder von den Bensdorfer Feuerwehrleuten gewonnen. Ein großer Spaß war das, zumal viele Eltern und Großeltern die Kinder anfeuerten. Den Kleinen der Wusterwitzer Kita „Schwanennest“ galt auch der Erlös einer Versteigerung, die – wie das Fest – von über 20 Sponsoren unterstützt wurde.

„Ohne deren Hilfe wäre das Fest in dieser Form nicht bezahlbar“, sagte die neue Chefin der AG Dorffeste, Franziska Brandt. Die 26-Jährige hat als Kind die Dorffeste erlebt und ist damit in die Fußstapfen von Eddy Merx getreten, der diese Form der Begegnung 1998 eingeführt hatte.

Der stand am Samstag am Grill und meinte, der wachsende Besuch junger Menschen auf dem Fest sei wohl Franziska Brandt zu verdanken. „Eine erfreuliche Entwicklung,“ sagte er zu dem geistigen Erbe – und sah sich auch in den folgenden Stunden mit Musik und Tanz bestätigt.

Von Jürgen Krumnow

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