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Brandenburg/Havel Langzeitarbeitslose fit gemacht für den Arbeitsmarkt
Lokales Brandenburg/Havel Langzeitarbeitslose fit gemacht für den Arbeitsmarkt
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09:53 27.11.2018
Alle Ziele erreicht: Günther Lorenz vom Technologie-Netzwerk Berlin stellt die Ergebnisse des Biwaq-Projektes im Bürgerhaus vor. Quelle: Tobias Wagner
Brandenburg/H

Brandenburger Arbeitslose für den Arbeitsmarkt fit machen und möglichst dauerhaft in eine Beschäftigung integrieren – mit diesem Ziel ist im Mai 2015 das Projekt „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ (Biwaq) in Hohenstücken an den Start gegangen. Ende dieses Jahres läuft es offiziell aus.

Anlass für die Organisatoren, im Bürgerhaus in Hohenstücken Bilanz zu ziehen. Und die kann sich durchaus sehen lassen. Jedenfalls zeigten sich die Stadt Brandenburg als Trägerin, die Projektpartner sowie Teilnehmer sehr zufrieden mit den Ergebnissen.

Die gesteckte Ziele erreicht

„Wir haben alle unseren geplanten Ziele erreicht“, sagt Günther Lorenz vom Technologie-Netzwerk Berlin, das neben der Brandenburger Arbeitsförderungs- und Strukturentwicklungsgesellschaft (BAS) als Projektpartnerin das Biwaq-Projekt in der Havelstadt vorantrieb. „Schließlich konnten von den insgesamt 208 Teilnehmenden 56 Frauen und Männer erfolgreich in ein Arbeitsverhältnis vermittelt werden.“

Bilanz nach zweieinhalb Jahren Projektarbeit. Quelle: Tobias Wagner

Zu diesem Zweck gründete sich im Stadtteil beispielsweise der Quartiersbetrieb Hohenstücken, der Projektteilnehmer über individuelle Gespräche bedarfsgerecht qualifizieren, beschäftigen, und in einen existenzsichernden Beruf vermitteln will.

An diesen Gesprächen nahm auch Kathrin Buchholz teil. „Von dem Projekt habe ich beim Arbeitsamt erfahren“, sagt die 41-Jährige, die seit dem Frühjahr dieses Jahres regelmäßig Gast im Bürgerhaus war. „Hier habe ich wichtige Gespräche zu meiner jetzigen Lebenssituation geführt“, berichtet Buchholz. „Somit habe ich viele wichtige Erkenntnisse über mein Leben erhalten und hoffe nun, einen leichteren Wiedereinstieg in die Arbeitswelt zu bekommen.“

Angenehme Gespräche geführt

Besonders gut habe ihr gefallen, dass es keinen Zwang gibt, an den Gesprächen zur Berufsvorbereitung teilzunehmen. „Die Leute hier zeigen so viel Verständnis, man muss keine Angst vor Fehlern haben“, sagt Buchholz. Und kritisch fügt sie mit Blick auf das Jobcentrer hinzu: „So etwas macht man bei der Arge nicht.“

Auf den Erfolgen wolle man sich jedoch nicht ausruhen: „Obwohl wir erfolgreich waren, müssen die Perspektiven des Projekts Biwaq für 2019 und darüber hinaus abgesichert werden“, gab Lorenz zu verstehen. Die weitere Förderung jedenfalls möchte die Stadtverwaltung nicht ausschließen. „Das Projekt ist gut gelaufen“, freut sich Wolfgang Erlebach (Linke), Brandenburgs Sozialbeigeordneter.

Nach dem Projektende müsste die Finanzierung allerdings anderweitig aufgetrieben werden. „Wir haben gute Hoffnung, dass Biwaq weiter läuft – der Wille der Stadt ist da“, versichert Erlebach.

Von Tobias Wagner

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