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Brandenburg/Havel Letzter Teil der MAZ Kinder-Uni
Lokales Brandenburg/Havel Letzter Teil der MAZ Kinder-Uni
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08:35 30.08.2014
„Wieso schwebt der Müll der Astronauten um die Erde?“ Diese Frage stellt Anni Will an die Experten der MAZ-Kinderuni. Quelle: V. Maloszyk
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Brandenburg an der Havel

Johannes Weppler ist Projektleiter beim Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn. Der Experte für bemannte und unbemannte Raumsysteme gibt Auskunft: „Die Astronauten auf der Raumstation sind, was den Müll angeht sehr ordentlich“, versichert er. Mancher Müll, zum Beispiel dreckiges Wasser, wird gar nicht weggeschmissen, sondern gereinigt, so dass es die Astronauten wieder benutzen können.

Alles, was sie nicht wiederverwenden können, packen die Astronauten in die Frachtraumschiffe, die die Raumstation besuchen. Zum Beispiel das europäische ATV oder das japanische HTV.
Wenn diese unbemannten Raumschiffe dann die Station verlassen, sind sie mit Müll vollgepackt. Sie werden in die Atmosphäre gesteuert und weil sie kein Hitzeschutzschild haben, heizen sie sich dabei so sehr auf, dass sie anfangen zu brennen. Wie in einer Müllverbrennungsanlage auf der Erde verbrennt so der Müll der Astronauten. Nichts davon fliegt einfach so im All rum.
Oft hört man jedoch, dass um die Erde eine Menge Weltraumschrott oder -müll fliegt. Damit sind aber nicht die Abfälle der Astronauten gemeint, sondern alte Raumschiffe und Teile davon, die nicht mehr benutzt werden. Nach dem Ende ihrer Mission fliegen viele davon ungesteuert weiter um die Erde. Das ist tatsächlich ein Problem, weil sie so mit anderen, noch aktiven Raumschiffen zusammenstoßen können.

Ungeklärt: Bigfoot

Die großen Ferien sind mittlerweile vorbei, daher unterbrechen wir die Kinderuni-Reihe.
Eine große Frage ist allerdings noch offen geblieben, die Frage nach dem Wesen mit dem großen Fuß, genannt Bigfoot.
„Gibt es Bigfoot wirklich?“, wollte Armando (10) vom Club am Trauerberg in Brandenburg an der Havel wissen. Ganz ehrlich gesagt, hat sich für diese Frage leider kein Experte gefunden.
Nach allem, was bekannt ist, muss man aber leider sagen: Der Riese mit den Wahnsinnsfüßen und dem dichten Fell, der in den USA in den Rocky Mountains und den Appalachen angeblich gesichtet wurde, ist wohl Folklore, ein Phantasiebild – wie das Ungeheuer von Loch Ness in Schottland.

Adele Engelmann (9), wie Anni Gast der Galerie Sonnensegel, fragt: Warum kehren Zugvögel immer an den gleichen Ort zurück und wie machen sie das? „Es ist wirklich erstaunlich, dass ein kleiner Vogel wie eine Schwalbe jeden Winter nach Afrika fliegt und dann oft wieder zum selben Nest zurückkehrt“, antwortet Wolfgang Mädlow von der Arbeitsgemeinschaft Berlin-Brandenburgischer Ornithologen (Vogelkundler). Die Vögel können sich den Ort genau merken. Auf ihrem Zug haben sie verschiedene Möglichkeiten, den richtigen Weg zu finden: Sie richten sich nach dem Stand der Sonne oder der Sterne und sogar nach dem Magnetfeld der Erde, das wir Menschen gar nicht wahrnehmen können. Die Vögel haben also so etwas wie eine eingebaute Kompassnadel.
Wenn sie wieder in der näheren Umgebung sind, können sie sich auch an der Landschaft orientieren. Übrigens kehren nicht alle Vögel immer wieder an genau denselben Ort zurück. Manche ziehen auch um und suchen sich einen anderen Nistplatz, wenn sie dort mehr Nahrung finden.

Von Jürgen Lauterbach

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